Zürich stimmt am 14. Juni über Wohnraum, Mieterschutz und Prämien ab
Am 14. Juni stimmen die Zürcher Bevölkerung über fünf zentrale Vorlagen ab. Darunter sind drei wohnungspolitische Initiativen, die sich mit bezahlbarem Wohnraum und Mieterschutz befassen. Weitere Abstimmungsgegenstände betreffen Änderungen der Parlamentsregeln sowie die Krankenkassenprämien.
Eine der Wohnungsinitiativen, die Wohnrauminitiative, fordert 500 Millionen Franken für die Schaffung einer kantonalen Stelle, die sich dem Bau günstiger Wohnungen widmet. Die Mieterschutzinitiative will Kündigungen ohne Eigenverschulden erschweren, indem für Umbauten oder Abrisse künftig Bewilligungen erforderlich wären. Die Eigentumsförderungsinitiative setzt sich dafür ein, dass selbstgenutztes Wohneigentum gleichberechtigt neben gemeinnützigen Wohnformen gefördert wird.
Neben der Wohnungsfrage zielt die Initiative «Stopp der Prämienexplosion» darauf ab, automatische Entlastungen bei steigenden Krankenkassenprämien einzuführen. Zudem sieht die Regelung zur Stellvertretung vor, dass in kantonalen Parlamenten und Gemeindevertretungen bei Abwesenheiten wegen Krankheit, Unfällen oder Mutterschaft Vertretungen möglich sein sollen.
Alle fünf Vorlagen stehen am 14. Juni zur Abstimmung – die Stimmberechtigten entscheiden über deren Annahme oder Ablehnung. Die Ergebnisse könnten die Wohnungs-, Gesundheits- und Parlamentspolitik im Kanton Zürich nachhaltig prägen. Bei einer Zustimmung wären neue Fördergelder, strengere Mieterschutzbestimmungen und Anpassungen bei den Prämienentlastungen die Folge. Die Abstimmungsergebnisse werden nach Schließung der Wahlbüros am 14. Juni bekannt gegeben.






