Wohnungsbau in den USA: Bundesgesetz blockiert, Kalifornien setzt auf Milliarden-Anleihe
Lukas BraunWohnungsbau in den USA: Bundesgesetz blockiert, Kalifornien setzt auf Milliarden-Anleihe
Die Zukunft des bundesweiten Wohnungsbaugesetzes in den USA bleibt ungewiss, da es trotz überparteilicher Unterstützung bisher nicht unterzeichnet wurde. Das Gesetz zielt darauf ab, die Belastung für Hauskäufer und Mieter im ganzen Land zu verringern, indem es regulatorische Hürden beseitigt und Anreize für den Neubau von Wohnraum schafft. Der US-Kongress hatte kürzlich ein Gesetzespaket verabschiedet, um den Wohnungsbau zu fördern. Das Vorhaben stieß auf breite Zustimmung, doch Präsident Trump lehnte die Unterzeichnung ab. Als Begründung führte er die Forderung nach einem nicht damit zusammenhängenden Gesetz zur Wähleridentifikation an.
Parallel dazu hat Kalifornien einen eigenen Vorschlag für eine Anleihe in Höhe von 11,25 Milliarden US-Dollar verabschiedet. Diese soll dringend benötigte Sozialwohnprojekte finanzieren, insbesondere den Bau von Wohnungen für einkommensschwache Haushalte. Die Anleihenvorlage wird am 3. November zur Abstimmung stehen. Während das bundesweite Gesetz weiter auf eine Unterzeichnung wartet, könnte die kalifornische Anleihe im Falle einer Zustimmung im November einen wichtigen Schritt zur Lösung der Wohnungsnot darstellen. Beide Initiativen zeigen die Dringlichkeit, die Wohnsituation in den USA zu verbessern.
Lesen Sie auch:
- Berliner ICC: Vom Prestigeprojekt zur verfallenen Ruine – was nun?
- Berlin will das ICC zur neuen Kult-Ikone machen – doch die Kosten explodieren
- Russland verschärft Kontrolle über den Kraftstoffmarkt durch neue Maßnahmen
- Kalifornien setzt 11,25 Milliarden Dollar gegen Wohnungsnot ein – doch Trump blockiert Bundesgesetz
