27 June 2026, 12:23

US-Behörden prüfen Todesfälle und Gewaltvorwürfe in ICE-Haftzentren

US-Behörde prüft Todesfälle und Gewaltvorwürfe in ICE-Haftzentren nach neuem Skandal

US-Behörden prüfen Todesfälle und Gewaltvorwürfe in ICE-Haftzentren

Der interne Kontrollausschuss des US-Heimatschutzministeriums hat zwei neue Untersuchungen zur Behandlung inhaftierter Migranten durch die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE eingeleitet. Eine davon konzentriert sich auf die steigende Zahl von Todesfällen in ICE-Haft zwischen dem 1. Oktober 2021 und dem 31. März 2026. Die Abgeordnete Lauren Underwood befragte den Heimatschutzminister Markwayne Mullin zur 'historisch hohen Sterblichkeitsrate' in den Einrichtungen. Allein im Jahr 2026 gab es bereits 20 Todesfälle unter ICE-Häftlingen. Erst diese Woche starb der 63-jährige Mexikaner Félix Alcorta-Rodríguez im Webb County Detention Center in Laredo, Texas.

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Die zweite Untersuchung prüft, ob die ICE-Einrichtungen die geltenden Standards für den Einsatz von Gewalt einhalten. Diese Prüfungen folgen auf einen kürzlichen Bericht, der Verstöße gegen Regeln zum Gewaltgebrauch in einem Haftzentrum in Louisiana aufdeckte. Die ICE hat ihre Richtlinien bereits angepasst und meldet Todesfälle von Inhaftierten nun nur noch, solange diese sich in physischer Haft befinden. Die Ergebnisse der Untersuchungen könnten zu Änderungen führen, wie die ICE Vorfälle in ihren Einrichtungen verwaltet und dokumentiert. Die Behörden stehen damit unter erhöhtem Druck, die Bedingungen und Praktiken in den Haftzentren zu überprüfen und zu verbessern.

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