25 June 2026, 21:01

Idaho reformiert Wahlsystem: Höhere Beteiligung durch weniger Sonderwahlen

Idaho stärkt Demokratie durch weniger Wahlen und mehr Beteiligung

Idaho reformiert Wahlsystem: Höhere Beteiligung durch weniger Sonderwahlen

Idaho hat in den letzten Jahren Schritte unternommen, um die Wahlbeteiligung durch die Zusammenlegung von Wahlen zu erhöhen. Dies soll sicherstellen, dass mehr Bürger über zentrale Themen wie Steuererhöhungen abstimmen können. Zwischen 1981 und 2020 fanden etwa 82 % der lokalen Steuerabstimmungen in Idaho im Rahmen von Sonderwahlen statt. Diese verzeichnen in der Regel eine deutlich geringere Wahlbeteiligung als allgemeine Wahlen. Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Beteiligung bei Sonderwahlen bei nur 19 %, während sie bei allgemeinen Wahlen bei 44 % liegt. In allen Bundesstaaten ist die Beteiligung bei allgemeinen Wahlen höher als bei Vorwahlen.

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Die Abgeordneten von Idaho haben bereits konkrete Maßnahmen ergriffen. 2023 schafften sie die jährliche März-Wahl ab, und 2024 strichen sie die Schulwahlen im August. Sam Cardwell, Politikanalyst beim Mountain States Policy Center, argumentiert, dass wichtige Entscheidungen nicht in Wahlen mit geringer Beteiligung getroffen werden sollten. Phil McGrane, der Außenminister von Idaho, unterstützt die Konsolidierungsbemühungen und bezeichnet sie als angemessen. Die Zusammenlegung von Wahlen kann nicht nur die Wahlbeteiligung steigern, sondern auch die Verwaltungskosten senken. Die Änderungen in Idaho zielen darauf ab, dass mehr Menschen an zentralen Abstimmungen teilnehmen und so demokratische Prozesse gestärkt werden.

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