29 April 2026, 20:14

Großrazzia in Gifhorn: Polizei schult Radfahrer und E-Scooter-Fahrer für mehr Sicherheit

Zwei Personen mit Helmen fahren auf einem Motorroller, eine hält eine gelbe Fahne, mit einem Fahrzeug im Hintergrund.

Großrazzia in Gifhorn: Polizei schult Radfahrer und E-Scooter-Fahrer für mehr Sicherheit

Polizei Gifhorn startet Großaktion für mehr Verkehrssicherheit

Die Polizei in Gifhorn hat am Dienstag im Rahmen der Initiative "Sicher.Mobil.Leben" eine großangelegte Verkehrssicherheitskampagne gestartet. Über 40 Beamte waren im gesamten Landkreis im Einsatz, um ein sicheres Verhalten von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern zu fördern. Im Mittelpunkt standen Aufmerksamkeit, vorausschauendes Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Während der Aktion wurden fast 100 Radfahrer zu Gesprächen über Verkehrssicherheit angehalten. Die Beamten wiesen dabei besonders auf die Bedeutung von Helmen hin – vor allem für ältere Fahrradfahrer. Denn die Daten zeigen: In der Region Gifhorn sind Radfahrer über 55 Jahre häufiger in Unfälle verwickelt als andere Altersgruppen.

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Ein möglicher Grund für die erhöhte Unfallrate könnte der wachsende Trend zu E-Bikes (Pedelecs) unter Senioren sein. Um dem entgegenzuwirken, veranstaltete die Polizei ein spezielles Präventionsangebot für ältere Radfahrer. Dabei gab es praktische Sicherheitstipps und Antworten auf rechtliche Fragen rund um die Nutzung von E-Bikes.

Auch E-Scooter-Fahrer standen im Fokus: Mehr als 50 von ihnen wurden kontrolliert und über das richtige Verhalten im Verkehr aufgeklärt. Die Beamten erinnerten sie an die geltenden Regeln, etwa zu Geschwindigkeitsbegrenzungen und ordnungsgemäßem Abstellen. Ziel der Kampagne war es, durch Aufklärung und Sensibilisierung die Risiken für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer zu verringern.

Die Aktion unterstrich den Bedarf an besseren Sicherheitsgewohnheiten unter Radfahrern und E-Scooter-Nutzern. Die Polizei betonte, dass das Tragen eines Helms das Risiko schwerer Verletzungen deutlich senken könne. Weitere Präventionsveranstaltungen könnten folgen, um sichere Verhaltensweisen im gesamten Landkreis zu festigen.

Quelle