Chaos in Minnesota: Proteste gegen ICE eskalieren mit Festnahmen und ungewöhnlichen Wurfgeschossen
Clara FrankeChaos in Minnesota: Proteste gegen ICE eskalieren mit Festnahmen und ungewöhnlichen Wurfgeschossen
Proteste vor einem Bundeshaftzentrum in Minnesota eskalieren
Diese Woche arteten Demonstrationen vor einem Bundeshaftzentrum in Minnesota in Chaos aus, als sich Hunderte versammelten, um gegen die US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (U.S. Immigration and Customs Enforcement) zu protestieren. Die Kundgebungen fanden nur einen Monat nach dem tödlichen Schuss eines ICE-Beamten auf Renee Good in Minneapolis statt. Die Lage spitzte sich zu, als Demonstranten begannen, Gegenstände wie Eisklumpen und Dildos auf Bundesfahrzeuge und Beamte zu werfen.
Im Mittelpunkt der Ausschreitungen stand das Whipple Federal Building, eine vorübergehende Unterbringungsstätte für ICE-Häftlinge. Die wütenden Protestierenden, die gegen die Einwanderungspolitik demonstrierten, bewarfen Bundesbeamte mit Wurfgeschossen. In Online-Videos ist zu sehen, wie Beamte aufgesammelte Dildos zurück in die Menge schleudern.
Bei den Zusammenstößen wurden mindestens 42 Personen festgenommen. Unterdessen unterstützen lokale Unternehmen betroffene Familien. Der Erotikshop Smitten Kitten in der Nähe sammelt Spenden und Sachleistungen und organisiert gemeinsam mit anderen Firmen Benefizveranstaltungen.
Mitten in den Protesten kündigte die Bundesregierung einen großen Rückzug an. Am Mittwoch gab Tom Homan, der für die Grenzschutzpolitik unter Trump zuständige Leiter, bekannt, dass 700 Beamte aus Minnesota abgezogen werden. Betroffen sind Kräfte von ICE sowie der Grenzschutzbehörde CBP (Customs and Border Protection).
Der Abzug der Bundesbeamten folgt auf wochenlange Eskalationen in Minnesota. Mit 42 Festnahmen und anhaltendem Widerstand unterstreichen die Proteste die tiefe Ablehnung der ICE-Maßnahmen. Lokale Initiativen wie die von Smitten Kitten leisten weiterhin Hilfe für Familien, die unter den Handlungen der Behörde leiden.






