10 May 2026, 04:13

Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Innovationen in Forschung und Lehre ausgezeichnet

Plakat mit zwei Frauen auf einem Bett umgeben von Kissen und blühenden Pflanzen, mit der Aufschrift "Berliner Leben Magazin-Cover von Oktober 1931" oben.

Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Innovationen in Forschung und Lehre ausgezeichnet

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Forschung und Lehre in der Region. Zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen und vier Lehrteams wurden für ihre innovativen Arbeiten geehrt.

Jaya Bharti, Forscherin an der Universität Potsdam, erhielt einen Nachwuchspreis für ihre Arbeit zur nachhaltigen Produktion von Wasserstoffperoxid. Ihr Projekt konzentriert sich auf umweltfreundliche Methoden für einen wichtigen Industriechemikalie. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

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Auch Jana Weiß, Literaturwissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), wurde mit einem Nachwuchspreis ausgezeichnet. Ihre Forschung untersucht Klassenidentität und soziale Spaltungen in der Literatur. Wie Bharti erhält sie 20.000 Euro zur Förderung ihrer Arbeit.

Zudem wurden vier Lehrpreise vergeben, jeder mit 10.000 Euro dotiert. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) erhielt drei der Auszeichnungen. Zu den prämierten Projekten zählen neue Lehransätze in der Agroforstwirtschaft und in der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Universität Potsdam sicherte sich den vierten Lehrpreis für ein Seminar, das wirtschaftliche Themen durch Kinderliteratur erschließt.

Schüle würdigte die Preisträgerinnen und Preisträger während der Verleihung. Sie bezeichnete sie als „Bildungspionierinnen und -pioniere, die über die Grenzen ihrer Fächer hinausdenken“ und hob ihre Beiträge zur interdisziplinären Lehre hervor.

Die Preise feiern sowohl wissenschaftliche Forschung als auch kreative Lehrmethoden. Die ausgezeichneten Projekte erhalten finanzielle Unterstützung, um ihre Arbeit weiter voranzutreiben. Brandenburg setzt damit weiterhin auf Innovation in der Hochschullandschaft.

Quelle