Zwei Venezolaner in Chiapas wegen Erpressung und Drogenbesitz festgenommen
Lukas BraunZwei Venezolaner in Chiapas wegen Erpressung und Drogenbesitz festgenommen
In Tapachula im Bundesstaat Chiapas sind zwei Venezolaner wegen des Verdachts der schweren Erpressung festgenommen worden. Die beiden Männer sollen von lokalen Geschäftsleuten Schutzgeld erpresst und deren Familien mit Gewalt gedroht haben. Bei einer Razzia wurde zudem eine große Menge Drogen sichergestellt, die mit ihren kriminellen Machenschaften in Verbindung steht.
Ronald N. und Luis Enrique N. wurden in Gewahrsam genommen, nachdem Opfer angaben, erpresserische Drohanrufe erhalten zu haben. Die Anrufer forderten Zahlungen im Austausch für die "sichere" Weiterführung der Geschäfte. Als die Opfer sich weigerten, drohten die Verdächtigen mit Gewalt gegen deren Familienangehörige.
Bei der Durchsuchung des Besitzes der Beschuldigten wurden 50 Tütchen Crackkokain, 24 Beutel Kokainpulver und 47 Tüten Marihuana gefunden. Die Behörden beschlagnahmten zudem Bargeld, Visitenkarten mit Drogenverkaufsangeboten sowie weitere Beweismittel. Beide Männer wurden inzwischen einem Richter vorgeführt, um offiziell angeklagt zu werden.
Im Rahmen einer separaten Aktion wurden in derselben Stadt drei weitere Personen – Jorge N., Joha N. und Juayohe N. – festgenommen. Sie stehen im Verdacht, in Drogenhandel und bandenbezogene Straftaten verwickelt zu sein.
Die Festnahmen erfolgen vor dem Hintergrund einer Reihe von Erpressungsvorwürfen in Tapachula. Die beschlagnahmten Drogen und das Geld deuten auf ein größeres kriminelles Netzwerk hin. Die rechtlichen Verfahren gegen die Verdächtigen laufen nun an.






