15 May 2026, 22:42

Seit Oktober 2025 vermisst: Der rätselhafte Fall der 16-jährigen Kimberly Moya González

Säulendiagramm, das die Anzahl der drogenkriegsbedingten Morde in Mexiko zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Seit Oktober 2025 vermisst: Der rätselhafte Fall der 16-jährigen Kimberly Moya González

Seit dem 2. Oktober 2025 wird die 16-jährige Kimberly Moya González vermisst, nachdem sie einen Internetcafé besucht hatte. Sechs Tage später wurde Paulo Alberto ‚N.‘ im Zusammenhang mit ihrem Verschwinden festgenommen – doch der Fall ist seitdem von Vorwürfen illegaler Inhaftierung und Nötigung überschattet.

Kimberly Moya González wurde zuletzt am 2. Oktober 2025 gesehen, als sie ein Internetcafé betrat, um Kopien anzufertigen. Ihr Verschwinden löste Ermittlungen aus, die sich schnell auf Paulo Alberto ‚N.‘ und einen weiteren Verdächtigen, Gabriel Rafael ‚N.‘, konzentrierten. Beide sehen sich nun formellen Anklagen wegen Verschleppung durch Privatpersonen gegenüber.

Paulo Alberto ‚N.‘ wurde am 8. Oktober 2025 gegen 17:00 Uhr in Gewahrsam genommen. Offizielle Unterlagen geben jedoch an, dass seine Festnahme erst am folgenden Tag um 7:00 Uhr begann. Seine Schwester, Alma Delia, behauptet, die Verhaftung sei rechtswidrig gewesen und Ermittler der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates México hätten ihn später gefoltert, um ein Geständnis zu erpressen.

Laut Berichten sollen Ermittler Paulo Alberto ‚N.‘ während der Verhöre im Gefängnis Barrientos geschlagen haben. Zudem hätten sie gedroht, seiner Mutter etwas anzutun, falls er kein Geständnis unterschreibe. Trotz sieben Monaten in Untersuchungshaft bleibt Kimberly Moya weiterhin verschwunden – und es gibt keine neuen Beweise.

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Das Verfahren gegen Paulo Alberto ‚N.‘ und Gabriel Rafael ‚N.‘ geht weiter, doch es bleiben Fragen zur Führung der Ermittlungen. Die gerichtliche Prüfung wird zeigen, ob die Vorwürfe der erzwungenen Geständnisse haltbar sind. Unterdessen wartet Kimberlys Familie weiterhin verzweifelt auf Antworten über ihren Verbleib.

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