17 June 2026, 19:50

Zwei Richter kämpfen um den Sitz am Obersten Gerichtshof Washingtons

Kandidaten für den höchsten Gericht des Bundes geben 37.000 USD an Spender zurück, obwohl die Vorwahl unnötig ist

Zwei Richter kämpfen um den Sitz am Obersten Gerichtshof Washingtons

Zwei Richter, Ian Birk und Sean O’Donnell, konkurrieren um einen freien Sitz am Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Washington. Der Wettstreit um Position 4 geht direkt in die allgemeine Wahl im November, ohne dass im August eine Vorwahl stattfand. Dieser Wahlkampf wird in den kommenden Monaten voraussichtlich große Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Birk hat mit über 293.000 Pfund an Wahlkampfspenden den höchsten Betrag unter den richterlichen Kandidaten in diesem Jahr eingesammelt. Seine finanzielle Unterstützung stammt größtenteils von Anwälten und Klägerkanzleien. Zudem kann er auf die Unterstützung prominenter Demokraten zählen.

O’Donnell hat etwa 206.000 Pfund eingeworben, die viertgrößte Summe unter den Bewerbern für richterliche Ämter. Sein Wahlkampf wird stark von der Wirtschaft, dem Finanzsektor und der Technologiebranche unterstützt, zusätzlich zu Empfehlungen namhafter Demokraten.

In Washington sind Spenden an richterliche Kandidaten auf 2.400 Pfund pro Spender und Wahl begrenzt. Da keine Vorwahl stattfand, mussten beide Kandidaten Überschüsse zurückerstatten. Birk gab 24.200 Pfund aus zwölf Spenden zurück, während O’Donnell fast 13.000 Pfund erstattete. Zusammen erstatteten sie etwa 37.000 Pfund.

Der Wahlkampf geht nun in die heiße Phase der allgemeinen Wahl im November. Beide Kandidaten haben bereits beachtliche Fähigkeiten bei der Mittelbeschaffung und breite Unterstützung unter Beweis gestellt. Das Ergebnis wird entscheiden, wer den freien Sitz im höchsten Gericht des Bundesstaates einnehmen wird.

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