04 May 2026, 10:33

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum lebendigen Zentrum umgebaut

A large building in a city has been demolished, leaving debris surrounded by other buildings, street infrastructure, vehicles, trees, and a clear sky.

Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach wird zum lebendigen Zentrum umgebaut

Das Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Das 35 Hektar große Areal soll in den kommenden Jahrzehnten zu einem lebendigen Zentrum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit umgebaut werden. Mit dem Rücktritt von Oliver Brügge als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) beginnt nun eine Übergangsphase für das ambitionierte Projekt. Oliver Brügge, der das Vorhaben maßgeblich mitgeprägt hat, verließ kürzlich seine Position an der Spitze der ZEG. Bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung. Parallel dazu gewinnt das Projekt an Fahrt: Eine neue Website unter zanders.de wird demnächst als zentrale Anlaufstelle für alle Informationen rund um die Entwicklung freigeschaltet.

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Die konkreten Bauarbeiten starten bereits 2026. Noch in diesem Jahr sollen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden beginnen, um die historische Bausubstanz des Geländes freizulegen. Bis Anfang 2027 soll dieser Prozess abgeschlossen sein. Ein wichtiger Meilenstein ist zudem die Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai 2026, der die Zugänglichkeit des Areals deutlich verbessern wird.

Langfristig sind auf dem Gelände rund 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze geplant. Daneben sollen gewerbliche Flächen, gastronomische Betriebe und kulturelle Einrichtungen entstehen. Ein potenzieller Investor zeigt bereits ernsthaftes Interesse an den gewerblichen und gastronomischen Bereichen des Projekts, was die wirtschaftliche Perspektive stärkt. Mit dem Rücktritt Brügges und der Übernahme durch Krause steht die ZEG vor einer Übergangsphase, während gleichzeitig die ersten konkreten Schritte für die Neugestaltung des Geländes eingeleitet werden. Die geplanten Wohn- und Arbeitsplätze sowie die kulturelle Aufwertung könnten das Zanders-Areal zu einem zentralen Standort in der Region machen – sofern die Finanzierung und Umsetzung wie vorgesehen verlaufen.

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