19 June 2026, 00:29

WPATH verklagt: US-Behörde stellt medizinische Standards für Transgender-Therapien infrage

FTC verklagt WPATH wegen angeblich irreführender Transgender-Behandlungsrichtlinien

WPATH verklagt: US-Behörde stellt medizinische Standards für Transgender-Therapien infrage

Die US-Handelsbehörde FTC und vier Bundesstaaten der USA haben die Weltgesellschaft für Transgender-Gesundheit (WPATH) verklagt. Das Verfahren betrifft die Richtigkeit der Aussagen der Organisation sowie die Befugnis der FTC, diese anzufechten. Die WPATH gibt seit über 50 Jahren medizinische Standards für geschlechtsangleichende Behandlungen vor und steht nun im Mittelpunkt einer juristischen Auseinandersetzung. Die Klage wirft der WPATH vor, irreführende Aussagen über geschlechtsangleichende Behandlungen bei Minderjährigen gemacht zu haben. Zudem wird der Organisation unterstellt, durch täuschende Behauptungen über ihre Behandlungsempfehlungen für junge Menschen Profit geschlagen zu haben. Die FTC hat darüber hinaus Untersuchungen gegen die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde und die Endocrine Society eingeleitet, da auch deren eigene Richtlinien in der Kritik stehen.

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Die WPATH wehrt sich gegen die Vorwürfe und betont, sie werde nachweisen, dass die FTC aus Rache handle und in die Meinungsfreiheit von Medizinfachleuten eingreife. Die Organisation verweist zudem darauf, dass ein Bundesgericht die Ermittlungen der FTC gegen sie bereits abgewiesen habe. Sie befürwortet individuelle Therapieansätze statt pauschaler Herangehensweisen. Ein mögliches Urteil in diesem Verfahren könnte weitreichende Folgen haben. Es könnte beeinflussen, wie medizinische Leitlinien für geschlechtsangleichende Behandlungen künftig erarbeitet und reguliert werden. Die Auseinandersetzung zwischen der WPATH und der FTC bleibt damit von großer Bedeutung für die medizinische Praxis und die Rechte von Fachleuten.

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