27 April 2026, 14:18

Wolfsangriff in Thüringen: Schafzüchter verliert sechs Tiere bei Urnshausen

Eine bewaldete Landschaft mit einer Herde Schafe in der Vordergrund, umgeben von Bäumen und Pflanzen, und Text unten.

Wolfsangriff in Thüringen: Schafzüchter verliert sechs Tiere bei Urnshausen

Wolfsangriff bei Urnshausen: Thüringer Schafzüchter erleidet schwere Verluste

Ein Wolfsangriff in der Nähe von Urnshausen hat einen Schafhirten aus Thüringen schwer getroffen. Am Sonntagmorgen entdeckte Egon Specht in seiner Herde sechs tote Mutterschafe und zwei schwer verletzte Tiere. Der Vorfall hat die Debatte über den Umgang mit Wölfen in der Region erneut entfacht.

Der erfahrene Schafhirte Egon Specht machte die düstere Entdeckung bereits in den frühen Morgenstunden. Seine Herde, die in der Nähe von Urnshausen weidete, wies deutliche Spuren eines gewaltsamen Angriffs auf. Sechs Tiere wiesen tödliche Bisswunden auf, zwei weitere überlebten, benötigen jedoch dringend tierärztliche Versorgung.

Die Familie Specht meldete den Angriff dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. Mitarbeiter des Kompetenzzentrums für Wölfe, Biber und Luchse begutachteten die Örtlichkeit und entnahmen Proben. Nun sollen die Beweise untersucht werden, um zweifelsfrei zu klären, ob Wölfe für den Vorfall verantwortlich sind.

Die Schafzüchter vermuten, dass mehrere Wölfe an dem Angriff beteiligt waren. Jedes verlorene Tier steht für Jahre der Zuchtarbeit und finanzielle Investitionen. Über die wirtschaftlichen Folgen hinaus betonte die Familie ihre wichtige Rolle bei der Erhaltung der offenen Kulturlandschaft der Rhön durch traditionelle Beweidung.

Der jüngste Vorfall hat die wachsende Verärgerung unter Thüringer Nutztierhaltern weiter verschärft. Viele fordern nun klarere rechtliche Regelungen im Umgang mit Wölfen, die ihre Herden bedrohen.

Der Angriff setzt die Familie Specht sowohl finanziell als auch emotional stark zu. Die Behörden prüfen noch die genauen Umstände, doch der Fall hat bereits die Forderungen nach strengeren Maßnahmen im Wolfsmanagement verstärkt. Nutztierhalter in Thüringen drängen auf Lösungen, um ihre Tiere und Existenzgrundlagen besser zu schützen.

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