26 June 2026, 04:22

WM 2026 in Mexiko: Wirtschaft zwischen Produktivitätsrisiko und Milliarden-Chance

Weltmeisterschafts-Einkaufsrausch übertrumpft Arbeitslosigkeit

WM 2026 in Mexiko: Wirtschaft zwischen Produktivitätsrisiko und Milliarden-Chance

Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird im Estadio Azteca in Mexiko-Stadt eröffnet. Mexiko wird 13 der insgesamt 104 Turnierspiele austragen, darunter auch Partien in Guadalajara und Monterrey. Die Veranstaltung verspricht sowohl wirtschaftliche Vorteile als auch Herausforderungen für die Produktivität des Landes.

Eine Studie des Unternehmens UKG schätzt, dass die durch die Weltmeisterschaft verursachten Produktivitätsausfälle der globalen Wirtschaft fast 300 Milliarden Pesos kosten könnten. Allein in Mexiko könnten Fehlzeiten und Ablenkungen zu Einbußen von 6,4 Milliarden Pesos führen. Laut Beatriz Robles von ManpowerGroup planen 77 Prozent der Arbeitnehmer, Spiele zu verfolgen – 44 Prozent davon während der Arbeitszeit.

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Doch Moody’s Local Mexico prognostiziert, dass das Turnier durch den Tourismus fast 18 Milliarden Pesos in die Wirtschaft bringen wird. Flexible Arbeitsmodelle und ein erhöhter Konsum sollen die Produktivitätseinbußen ausgleichen. Octavio de la Torre, Präsident des Unternehmerverbands Concanaco Servytur, betont, dass Produktivität und die Freude am Event durchaus Hand in Hand gehen können.

Die Privatwirtschaft erwartet insgesamt eine positive wirtschaftliche Bilanz der WM. Zwar werden Produktivitätsverluste erwartet, doch die Impulse durch Tourismus und Konsum könnten die Kosten überwiegen. Das Turnier wird als Chance für wirtschaftliches Wachstum und nationale Begeisterung gesehen.

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