Wien verbietet kostümierte Ticketverkäufer in Touristen-Hotspots bis Juni
Tim SimonWien verbietet kostümierte Ticketverkäufer in Touristen-Hotspots bis Juni
Wien führt ein Verbot für kostümierte Ticketverkäufer in zentralen Touristenbereichen ein, das bis Ende Juni gilt. Ziel der Maßnahme ist es, Störungen zu verringern und die Sicherheit in stark frequentierten Gebieten zu erhöhen. Das Verbot betrifft besonders frequentierte Orte wie den Stephansplatz, die Kärntner Straße, den Herbert-von-Karajan-Platz sowie den Graben. Ulli Sima, Wiener Planungsstadträtin, hat diese Zonen als am stärksten betroffen für die Einschränkung bezeichnet. Behörden begründen die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken und wiederholten Beschwerden, darunter Berichte über aggressives Verhalten und Verstöße der Händler.
Kirchenmitarbeiter waren in der Vergangenheit Belästigungen und Drohungen ausgesetzt. Bezirksvorsteher Markus Figl unterstützt das Verbot und warnt vor den Gefahren durch Menschenansammlungen in der Nähe des Stephansdoms. Allein 2025 wurden bei 26 Kontrollen im ersten Bezirk unter 303 Händlern 136 Verstöße festgestellt.
Ab Juli werden Kontrollen durchgeführt. Verkäufer in Kostümen, die sich in den gesperrten Bereichen aufhalten, müssen mit Strafen von etwa 700 Euro rechnen. Mit dem Verbot reagiert die Stadt auf die anhaltenden Probleme durch kostümierte Ticketverkäufer. Die Maßnahme soll die Ordnung in den Touristenhochburgen wiederherstellen und die Sicherheit für Besucher sowie Anwohner erhöhen.
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