Wie die Serie Love Story das George-Magazin zum teuren Kultobjekt macht
Marie SchulzWie die Serie Love Story das George-Magazin zum teuren Kultobjekt macht
Serienboom treibt Nachfrage nach George-Magazin in die Höhe
Das gestiegene Interesse an der Fernsehserie Love Story hat die Nachfrage nach dem George-Magazin stark ansteigen lassen – jenem Magazin, das John F. Kennedy Jr. in den 1990er-Jahren mitgegründet hatte. Exemplare, die einst für bescheidene Summen gehandelt wurden, erzielen heute online Preise von mehreren hundert – teils sogar tausend – Dollar, da Fans nach Erinnerungsstücken aus der Ära der Serie suchen.
Love Story beendete am 26. März 2026 seine letzte Folge und ging als die bis dahin erfolgreichste Limited Series von FX in die Geschichte ein – gemessen an den Zuschauerzahlen auf Hulu und Disney+. Doch der Einfluss der Serie reichte über Quoten hinaus: Zwischen März 2025 und März 2026 verzeichnete Pinterest einen Anstieg der Suchanfragen nach "Outfits im Stil von Carolyn Bessette" um sagenhafte 12.600 Prozent. Bessette, die Ehefrau von Kennedy Jr., avancierte in den späten 1990ern zur Modeikone – eine Epoche, die die Serie wiederaufleben lässt.
Das 1995 gegründete George-Magazin ist mittlerweile ein begehrtes Sammlerstück. Die erste Ausgabe zeigte auf dem Cover das berühmte Foto von Cindy Crawford, verkleidet als George Washington. Im Inneren fanden Leserinnen und Leser Interviews mit politischen Persönlichkeiten wie der ehemaligen US-Senatorin Elizabeth Dole oder dem Ex-Gouverneur von Alabama, George Wallace. Doch heute treiben die knappen Online-Bestände die Preise in die Höhe: Drittanbieter auf Amazon bieten Ausgaben für über 800 Dollar an, bei einer eBay-Auktion stieg ein Gebot sogar auf 5.000 Dollar.
Dass das Magazin nun als Love Story-Merchandise gehandelt wird, unterstreicht den kulturellen Einfluss der Serie. Sammler und Fans durchforsten das Internet nach physischen Relikten der dargestellten Zeit.
Die Kombination aus rekordverdächtigen Einschaltquoten und nostalgischer Faszination hat George zu einem hochpreisigen Objekt werden lassen. Da nur noch wenige Exemplare verfügbar sind, steigen die Preise weiter – aus einem einstigen Nischenprodukt ist ein kostbares Stück Zeitgeschichte der späten 1990er geworden. Und der Trend zeigt keine Anzeichen einer Abschwächung, solange das Interesse an Ästhetik und Geschichte der Serie anhält.






