31 March 2026, 02:13

Wie BTS' Body to Body durch kreative Konflikte zum Hit wurde

Vier Musiker auf der Bühne: Eine Frau in einem weißen Kleid singt in der Mitte, flankiert von zwei Männern, die Gitarren spielen, mit einem Publikum unten und Lautsprechern an der Wand im Hintergrund.

Wie BTS' Body to Body durch kreative Konflikte zum Hit wurde

Neue Netflix-Dokumentation enthüllt kreative Spannungen hinter BTS' Song Body to Body

Eine neue Netflix-Dokumentation gibt Einblick in die kreativen Diskussionen, die hinter dem BTS-Track Body to Body standen. Die Gruppe debattierte, ob ein traditionelles koreanisches Volksmusik-Sample aufgenommen werden sollte – zunächst waren die Mitglieder uneins über dessen Kühnheit. Die endgültige Entscheidung spiegelte schließlich persönliche Bedeutung und künstlerischen Ehrgeiz wider, nicht kommerzielle Absicherung.

Während der Aufnahmen zu Body to Body äußerte RM starke Vorbehalte gegen das Gyeonggi-Arirang-Sample. Er bezeichnete es als "zu offensichtlich" für einen koreanischen Künstler und verglich es sogar mit "drei Songs, die wild zusammengemixt wurden". Seine anfängliche Sorge galt vor allem der Vermeidung eines übertrieben patriotischen oder aufgesetzten kulturellen Verweises – besonders mit Blick auf die Veröffentlichung im Jahr 2026.

Auch V teilte diese Bedenken und befürchtete, die Volksmelodie wirke auf moderne Hörer "zu direkt". Gleichzeitig setzte sich Produzent Bang Si-hyuk für eine erweiterte Version des Refrains ein, da er an dessen emotionale Wirkung glaubte. J-Hope hingegen wurde zum größten Fürsprecher des Samples und bestand darauf, dass es in den Song gehörte.

Im Laufe der Produktion änderte RM seine Haltung. Er erkannte das Potenzial des Samples – stellte sich vor, wie 60.000 bis 70.000 Fans mitsingen würden – und sah, wie gut es zu den albumübergreifenden Themen kultureller Identität passte. Seine anfängliche Zurückhaltung wich Überzeugung: "Warum sich zurückhalten?" Am Ende entschied sich BTS für die Version mit persönlicher Bedeutung statt für eine kürzere, radiofreundlichere Fassung.

Die Dokumentation BTS: The Return hält diese Auseinandersetzungen fest und zeigt, wie einige der größten Hits der Gruppe aus Konflikten und Reflexion entstehen.

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Die finale Version von Body to Body behält das Gyeonggi-Arirang-Sample bei – eine Entscheidung, die von künstlerischer Integrität und nicht von Kompromissen getragen wurde. Der Track vereint nun Tradition und Moderne und ist geprägt von den sich wandelnden Perspektiven der Mitglieder. Ihr kreativer Prozess, wie er in der Dokumentation zu sehen ist, unterstreicht, wie aus Spannungen bedeutungsvolle Musik entstehen kann.

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