23 April 2026, 22:15

Wie Archive in Baden-Württemberg zu digitalen Wissenszentren werden

Ein Blatt Papier mit dem Text "Historisches Archivdokument" darauf.

Wie Archive in Baden-Württemberg zu digitalen Wissenszentren werden

Landeskonferenz in Emmendingen: Archive als moderne Wissenszentren

Am 23. April 2026 trafen sich in Emmendingen Archivfachleute aus ganz Baden-Württemberg, um über die Entwicklung von Archiven zu modernen Wissensdrehscheiben zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen rechtliche Neuerungen, digitale Werkzeuge und der Erhalt des kulturellen Erbes.

Veranstaltet wurde die Tagung von der Arbeitsgemeinschaft Archive im Gemeindetag Baden-Württemberg. Die Teilnehmer tauschten sich über aktuelle gesetzliche Vorgaben, den Einsatz digitaler Technologien und Strategien zum Schutz des kulturellen Erbes aus.

Ein Höhepunkt war der Besuch des Deutschen Tagebucharchivs in Emmendingen, wo die Gäste Einblicke in die Bestände und die Bedeutung persönlicher historischer Zeugnisse erhielten.

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Innovative Projekte prägten die Fachvorträge: Dazu zählten das virtuelle Stadtmuseum Winnenden und der KI-gestützte Chatbot der Stadt Ulm, der Forschern und Bürgern bei der Recherche hilft. Die Konferenz zeigte, wie Archive sich zu offenen Dienstleistern für die historische Erschließung wandeln.

Deutlich wurde: Archive übernehmen im digitalen Zeitalter eine neue Rolle. Durch moderne Technologien und rechtliche Rahmenbedingungen machen sie Geschichte für die Gesellschaft zugänglicher. Organisatoren und Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit einer klaren Vision – Archive als lebendige Wissensquellen für die Zukunft.

Quelle