24 June 2026, 22:22

Warum immer mehr US-Firmen Delaware den Rücken kehren und nach Texas ziehen

Warum immer mehr Fortune-500-Unternehmen Delaware für Texas verlassen

Warum immer mehr US-Firmen Delaware den Rücken kehren und nach Texas ziehen

Die sogenannte DEXIT-Bewegung gewinnt in den USA weiter an Fahrt. Immer mehr Unternehmen verlegen ihren rechtlichen Firmensitz von Delaware in wirtschaftsfreundlichere Bundesstaaten wie Texas oder Nevada, um von günstigeren Rahmenbedingungen zu profitieren. Der Trend erhielt im Januar 2024 zusätzlichen Auftrieb, als das Delaware Court of Chancery das Gehaltspaket von Elon Musk für Tesla für ungültig erklärte. Seither nennen Firmen vor allem geringere rechtliche Risiken, Kosteneinsparungen und die Nähe zu ihren operativen Standorten als Gründe für ihre Umzüge.

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Texas hat sich dabei als besonders attraktiver Standort etabliert. Der Bundesstaat überholte Kalifornien als Standort mit den meisten Hauptsitzen von Fortune-500-Unternehmen und beschäftigt mittlerweile mehr Menschen im Finanzsektor als New York City. Zudem lockt Texas mit einem unternehmensfreundlichen Klima, niedrigeren Steuern und einem neu gegründeten Wirtschaftsgericht. Auch das Verbot von ESG-Richtlinien (Environmental, Social, Governance) zieht viele Firmen an.

Zu den treibenden Faktoren gehören regelbasierte Systeme, die gezielte Anwerbung von Fachkräften sowie der Wunsch nach größerer betrieblicher Flexibilität. Besonders auffällig ist, dass immer mehr Unternehmen aus der Liste der 500 umsatzstärksten US-Firmen ihren Sitz von Delaware nach Texas verlegen. Die DEXIT-Bewegung zeigt, wie Unternehmen zunehmend nach günstigeren Standorten suchen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Texas hat sich dabei als einer der führenden Bundesstaaten für Firmenumzüge positioniert und setzt mit seiner Politik klare Anreize für die Wirtschaft.

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