Warum die AfD Žaklin Nastić als Beraterin einstimmig ablehnte
Anfang April 2023 wurde Žaklin Nastić für eine hochrangige Beraterposition in der AfD-Bundestagsfraktion in Betracht gezogen. Parteichef Tino Chrupalla wollte sie als politische Beraterin in das Führungsteam holen, doch der Personalrat der Fraktion lehnte ihre Ernennung einstimmig ab. Nastićs prorussische und antiamerikanische Haltungen hatten zuvor Spekulationen über einen möglichen Parteiwechsel zur AfD genährt. Doch ihre frühere Kritik an der Partei war deutlich: 2020 hatte sie die AfD als 'Partei der Messerstecher und entfesselten Gewalt' bezeichnet und sie 2022 sogar als die 'abstoßendste Partei im Parlament' bezeichnet.
Mehrere AfD-Abgeordnete sprachen sich öffentlich gegen ihre Anstellung aus. Zudem hatte Nastić die BSW Ende März 2023 nach einer Auseinandersetzung verlassen, was die Diskussionen zusätzlich anheizte. Letztlich kam die Ernennung Nastićs nicht zustande. Die einstimmige Ablehnung des Personalrats der AfD-Fraktion verhinderte ihren Eintritt in das Team und setzte dem Vorhaben ein Ende.






