VW streicht 35.000 Jobs bis 2030 – doch die Elektroauto-Wende schafft neue Chancen
Marie SchulzArbeitsplatzsicherheit für VW-Batterietochter vereinbart - VW streicht 35.000 Jobs bis 2030 – doch die Elektroauto-Wende schafft neue Chancen
Volkswagen-Konzern plant Streichung von 35.000 Stellen in Deutschland bis 2030. Die Volkswagen Group hat angekündigt, ihre Belegschaft in Deutschland bis 2030 um 35.000 Arbeitsplätze abzubauen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsprozesses hin zur Elektroauto-Produktion, von Kostensenkungsprogrammen und Veränderungen an den Produktionsstandorten. Ein neuer Tarifvertrag soll nun diesen Abbau mit Arbeitsplatzsicherheit für einen Teil der Beschäftigten in Einklang bringen. Die Kernmarke Volkswagen einigte sich Ende 2024 darauf, die Personalreduzierung über natürliche Fluktuation und Teilrentenmodelle umzusetzen. Falls beide Seiten dem Plan bis zum 28. Februar zustimmen, tritt er in Kraft, wobei Effizienzsteigerungen bis 2028 weiter vorangetrieben werden. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Elektroauto-Sparte aus – darunter eine neue Batteriefabrik in Salzgitter. In einer separaten Vereinbarung sind rund 2.000 Mitarbeiter der Volkswagen-Batteriesparte PowerCo erfasst. Dieser Vertrag, gültig vom 1. März 2026 bis zum 31. Dezember 2030, garantiert in diesem Zeitraum keine betriebsbedingten Kündigungen. Zudem sieht er eine Erhöhung der Grundlöhne um 5,5 Prozent vor, mit der Option, die Konditionen ab dem 31. März 2027 neu zu verhandeln. Die Maßnahmen spiegeln Volkswagens Bestreben wider, sich an den Wandel hin zum Elektroauto-Markt anzupassen und gleichzeitig den Strukturwandel in der Belegschaft zu steuern. Das Unternehmen betont, dass die Vereinbarungen langfristige Stabilität für betroffene Mitarbeiter und Produktionsstandorte sichern. Der Personalabbau wird schrittweise erfolgen, wobei natürliche Fluktuation und vorzeitiger Ruhestand eine zentrale Rolle spielen. Für die Beschäftigten in der Batteriesparte sind hingegen Lohnerhöhungen und Arbeitsplatzgarantien bis mindestens 2030 gesichert. Die nächste Gelegenheit zur Überprüfung der Lohnbedingungen ergibt sich Anfang 2027.






