29 April 2026, 18:16

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Studierende entwerfen Rennelbergs Zukunft

Offenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung eines gefängnisähnlichen Gebäudes mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von beschreibendem Text.

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Studierende entwerfen Rennelbergs Zukunft

Studierende der Technischen Universität Braunschweig haben neue Entwürfe für das Gelände des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg präsentiert. Ihre Vorschläge, die derzeit im Rathaus ausgestellt sind, verwandeln das Areal in ein lebendiges Stadtviertel. Die Ausstellung läuft noch bis zum 20. Mai und gibt einen Ausblick auf die mögliche Zukunft des Ortes.

Das Projekt startete im Dezember 2018, als der Verwaltungsausschuss der Stadt Pläne billigte, eine Entwicklungsstrategie für das Gefängnisgelände zu erarbeiten. Seitdem haben Studierende des Instituts für Städtebau der TU Braunschweig Ideen erarbeitet, um den Ort in einen gemeindeorientierten Raum umzugestalten.

Drei preisgekrönte Konzepte sind daraus hervorgegangen. Das erste, "Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umwandlung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg", sieht ein offenes Viertel mit einem zentralen Platz als kreativen Campus vor. Das zweite, "Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen", konzentriert sich auf den Abbau physischer Trennungen durch die Schaffung eines "Klimawald"-Parks. Das dritte Konzept, "Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern", schlägt neue öffentliche Räume wie die "Rennelbergtwete" und den "Rennelbergplatz" vor, ergänzt durch eine Quartiersgalerie, die bestehende Gebäude neu nutzt.

Trotz der ausgereiften Pläne hat der Bau noch nicht begonnen. Die nächsten Schritte der Stadt hängen vom laufenden Verkaufsverfahren für das Gelände ab. Unterdessen übernimmt die ehemalige Anlage im Sommer kurzzeitig eine neue Rolle: Im Juni dient sie als Festivalgelände für die "Theaterformen".

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Die Entwürfe sind bis zum 20. Mai im Foyer des zweiten Obergeschosses des Rathauses zu sehen. Zwar bieten die Vorschläge eine klare Vision, doch ihre Umsetzung hängt vom Verkauf des Geländes und weiteren städtischen Entscheidungen ab. Ziel der Neugestaltung ist es, aus dem ehemaligen Gefängnis einen lebendigen Teil der Stadtzukunft zu machen.

Quelle