Vier Festnahmen nach tödlicher Schießerei in Mexiko-Stadt: Drogenfund löst Ermittlungen aus
Lukas BraunVier Festnahmen nach tödlicher Schießerei in Mexiko-Stadt: Drogenfund löst Ermittlungen aus
Die Polizei von Mexiko-Stadt hat im Stadtteil Iztapalapa vier Männer festgenommen, nachdem sie bei ihnen 60 mutmaßliche Drogenportionen sichergestellt hatte. Die Festnahmen erfolgten im Zusammenhang mit einer Schießerei im Viertel Santa Cruz Meyehualco, bei der am 5. März zwei Menschen ums Leben kamen. Die Beamten handelten auf Grundlage von Hinweisen, die mit dem früheren Angriff in Verbindung standen.
Die Aktion begann, nachdem die Behörden Meldungen über die Schießerei erhalten hatten. Mit Unterstützung des Ost-Kommandos und der Leitstelle durchsuchte die Polizei das Gebiet La Polvorilla. Dabei entdeckten die Beamten auf den Straßen Camino al Progreso und Camino a San Pablo zwei Motorräder, an denen vier Männer dabei beobachtet wurden, wie sie kleine Päckchen austauschten.
Bei einer Sicherheitskontrolle fanden die Beamten 60 Plastiktütchen mit einer grünen, trockenen Substanz, die Marihuana ähnelte. Zudem wurden drei Mobiltelefone beschlagnahmt. Die Verdächtigen – 20, 22, 26 und 37 Jahre alt – wurden festgenommen und über ihre verfassungsmäßigen Rechte belehrt. Der älteste Mann war bereits 2020 wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt worden.
Die beschlagnahmten Gegenstände, einschließlich der Motorräder, wurden der Staatsanwaltschaft übergeben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppe mit der Schießerei vom 5. März in Verbindung stehen könnte.
Nun muss die Staatsanwaltschaft über den rechtlichen Status der vier Verdächtigen entscheiden. Die Untersuchungen zu ihrem mutmaßlichen Drogenhandel und der möglichen Beteiligung an dem früheren Tötungsdelikt laufen noch. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zum Fall veröffentlicht.






