Abseits für Demirovic 'unfassbar' - Stürmer fordert Toleranz - VfB Stuttgart trotz VAR-Ärger im Achtelfinale der Europa League
VfB Stuttgart sichert sich trotz 0:1-Niederlage gegen Celtic Glasgow Platz im Achtelfinale der Europa League
Trotz einer 0:1-Heimniederlage gegen Celtic Glasgow hat sich der VfB Stuttgart für das Achtelfinale der Europa League qualifiziert. Ausschlaggebend war der deutliche 4:1-Sieg im Hinspiel. Doch das Spiel wurde von umstrittenen VAR-Entscheidungen überschattet, die Stürmer Ermedin Demirović in Rage brachten.
Die Frustration der Stuttgarter wuchs in der zweiten Halbzeit, als zwei Treffer wegen Abseits aberkannt wurden. Ein Tor von Deniz Undav wurde nach VAR-Prüfung nicht gegeben – eine Entscheidung, die bei den Spielern auf Unverständnis stieß. Demirović, sichtbar verärgert, nannte den Abseitsentscheid "unglaublich" und behauptete, es habe sich um "ein paar Millimeter" gehandelt.
Seine sarkastische Reaktion – "Ich liebe das. Brutal. Macht so viel Spaß. Das ist einfach irre, wirklich" – unterstrich die Verärgerung des Teams. Nach dem Spiel forderte der Stürmer eine Toleranzgrenze bei Abseitsentscheidungen, um solche knappen Urteile zu vermeiden.
Trotz der Rückschläge sicherte der VfB dank des Gesamtergebnisses den Einzug in die nächste Runde. Die VAR-Eingriffe hinterließen jedoch einen bitteren Beigeschmack – Demirovićs Kritik spiegelt die wachsende Unzufriedenheit mit der Präzision des Systems wider.
Die 0:1-Niederlage konnte Stuttgart zwar nicht aus der Bahn werfen, doch das Spiel befeuerte erneut die Debatte über die Rolle des VAR bei knappen Abseitsentscheidungen. Demirovićs Forderung nach einer Toleranzmarke könnte an Fahrt gewinnen, da ähnliche Vorfälle immer wieder für Kontroversen sorgen. Nun richtet sich der Fokus des Vereins auf die nächste europäische Herausforderung.






