19 April 2026, 11:01

Vater und Stiefsohn zu Haftstrafen wegen tödlichen Drogenhandels verurteilt

Schwarz-weißes Foto eines Mannes, der einen langen Gefängnishof mit Gittern, Türen und Lampen sowie ein Fenster im Hintergrund entlanggeht.

Vater und Stiefsohn zu Haftstrafen wegen tödlichen Drogenhandels verurteilt

Ein 33-jähriger Mann und sein 17-jähriger Stiefsohn sind wegen des Betriebs eines Drogenvertriebsnetzwerks in der Region Mahiljou zu Haftstrafen verurteilt worden. Das Duo versteckte rund 80 Depots mit synthetischen Drogen, die mindestens zu einer tödlichen Überdosis führten.

Der Mann hatte seinen jugendlichen Stiefsohn ab Mai 2025 angeworben, um ihm beim Verstecken der Drogenvorräte – darunter 4-CMC und Alpha-PVP – zu helfen. Die Aufgabe des Teenagers bestand darin, die GPS-Koordinaten der Verstecke in einer Mobil-App zu dokumentieren.

Die Behörden bestätigten, dass ein Kunde nach dem Konsum der Drogen verstorben war. Während des Prozesses bestritt der Mann alle Vorwürfe, während der Jugendliche eine Teilschuld einräumte.

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Ein Gericht verurteilte den Stiefvater zu 16 Jahren Haft in einer Hochsicherheits-Strafkolonie. Zudem wurde er zur Zahlung einer Geldstrafe von über 11.000 Rubel verpflichtet. Sein Stiefsohn erhielt eine zwölfjährige Gefängnisstrafe für seine Beteiligung an dem Netzwerk.

Die Verurteilungen folgen einer umfangreichen Ermittlung zum drogenbedingten Todesfall und den Aktivitäten des Rings. Beide Angeklagten müssen lange Haftstrafen verbüßen, wobei der Stiefvater die strengere Strafe erhielt. Der Fall unterstreicht die Gefahren, die mit dem Handel synthetischer Drogen in der Region verbunden sind.

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