Uttar Pradesh ehrt Top-Absolventen der Madrasa-Prüfungen 2026 mit Reformplänen
Clara FrankeUttar Pradesh ehrt Top-Absolventen der Madrasa-Prüfungen 2026 mit Reformplänen
Die Regierung des Bundesstaates Uttar Pradesh wird im kommenden Monat in Lucknow die besten Absolventen der Madrasa-Prüfungen 2026 bei einer feierlichen Veranstaltung ehren. Die für die erste Juniwoche geplante Zeremonie würdigt Leistungen in den Kategorien Munshi/Maulvi (Sekundarstufe) und Alim (Oberstufe). Beamte betonten zudem Pläne zur Modernisierung des Madrasa-Bildungssystems durch die Verknüpfung religiöser Studien mit technologischem Know-how.
Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 80.933 Schüler für die Prüfungen angemeldet, von denen 63.211 antraten und 55.788 bestanden. Die Bestenlisten beider Kategorien verzeichnen eine gleiche Anzahl männlicher und weiblicher Absolventen.
In der Kategorie Munshi/Maulvi belegte Mohammad Wasim aus Chandauli den ersten Platz. Mohammad Qasim Ali aus Mirzapur und Shaima Parveen aus Gorakhpur folgten auf den Plätzen zwei und drei. In der Alim-Kategorie zählten Jumi Fareen und Shaista Parveen aus Varanasi sowie Ummul Khair aus Amroha zu den Spitzenreitern.
Die zehn besten Schüler jeder Kategorie werden während der Veranstaltung ausgezeichnet. Zudem erhalten die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten jeweils ein Tablet. Minoritätenminister Danish Azad Ansari erklärte, die Regierung bleibe ihrem Engagement für hochwertige, moderne Bildung für Schüler aus Minderheiten treu.
Die Initiative zielt darauf ab, die Madrasa-Bildung durch die Anbindung an allgemeine Bildungsmöglichkeiten zu reformieren. Die Vision umfasst die Verbindung traditioneller religiöser Lehre mit technischen Fähigkeiten, um die Schüler besser auf die Zukunft vorzubereiten.
Die Feier steht im Zeichen akademischer Spitzenleistungen und unterstreicht den Reformkurs des Bundesstaates im Bildungsbereich. Durch die Vergabe von Tablets und die Würdigung der Besten will die Regierung die Teilnahme und die Leistungen im Madrasa-System weiter fördern. Die Veranstaltung markiert zudem einen Schritt zur Verknüpfung religiöser Studien mit modernen Lernmethoden.






