02 May 2026, 16:32

USA verschärfen ESTA-Regeln: Mehr Daten, höhere Gebühren ab Montag

Balkendiagramm, das den Prozentsatz der Internetnutzer zeigt, wobei die meisten soziale Medienplattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube nutzen.

USA verschärfen ESTA-Regeln: Mehr Daten, höhere Gebühren ab Montag

Reisende in die USA könnten bald strengere Einreisebestimmungen aufgrund aktualisierter ESTA-Anforderungen erwarten. Die Änderungen, die bereits ab Montag in Kraft treten könnten, verlangen mehr persönliche Daten und erhöhen die Antragsgebühren. Die Behörden begründen die Verschärfung mit der nationalen Sicherheit.

Die US-Regierung hat neue Regeln für das Elektronische System zur Reiseerlaubnis (ESTA) bekannt gegeben. Falls genehmigt, gelten diese ab Montag – nach Ablauf einer 60-tägigen Einspruchsfrist am Sonntag. Die Anpassungen zielen darauf ab, die Sicherheit vor möglichen Bedrohungen aus dem Ausland zu stärken.

Antragsteller müssen künftig deutlich mehr persönliche Angaben machen. Dazu gehören Telefonnummern der letzten fünf Jahre sowie E-Mail-Adressen des vergangenen Jahrzehnts. Auch Social-Media-Konten, die in den letzten fünf Jahren genutzt wurden, müssen offenlegt werden. Zudem werden Daten zu Familienmitgliedern verlangt – etwa Geburtsdaten, Adressen und Kontaktnummern.

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Die Gebühr für einen ESTA-Antrag hat sich fast verdoppelt und steigt von 21 auf 40,27 US-Dollar. Ist die Genehmigung einmal erteilt, bleibt sie zwei Jahre gültig und erlaubt mehrfache Einreisen. Voraussetzung ist jedoch ein elektronischer Reisepass, der während des gesamten Aufenthalts in den USA gültig sein muss.

Von den neuen Regeln betroffen sind schweizer Staatsbürger sowie Teilnehmer anderer Visumwaiver-Programme. Die Behörden haben nicht konkretisiert, wie die gesammelten Daten über die allgemeinen Sicherheitsüberprüfungen hinaus verwendet werden sollen.

Die Änderungen stellen eine deutliche Verschärfung der US-Einreiseverfahren dar. Reisende müssen künftig mehr Unterlagen vorbereiten und höhere Gebühren zahlen, bevor sie in die USA einreisen. Die Maßnahmen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, potenzielle Sicherheitsrisiken an der Grenze besser zu überwachen und einzudämmen.

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