US-Senat beschließt historisches Wohnraumgesetz mit großer Mehrheit
Der US-Senat hat am 22. Juni 2025 den 21st Century ROAD to Housing Act mit einer deutlichen Mehrheit von 85 zu 5 Stimmen verabschiedet. Das Gesetzesvorhaben zielt darauf ab, den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in städtischen, vorstädtischen und ländlichen Gebieten der USA zu bekämpfen. Es wird vom Weißen Haus unterstützt und sieht vor, die Vorschriften für den Neubau von Wohnungen zu lockern, während gleichzeitig großflächige Unternehmensaufkäufe von Wohnimmobilien eingeschränkt werden sollen. Die Abstimmung über die Wohnungsbauvorlage hatte sich zunächst verzögert, da schwere Gewitter die Flüge am Ronald Reagan National Airport lahmlegten. Laura Peralta-Schulte, Senior Director des Network-Verbands, bezeichnete die Verzögerung als ein vorübergehendes Hindernis für den Fortschritt des Gesetzes.
Archbishop Borys A. Gudziak von der Ukrainisch-Katholischen Erzdiözese unterstrich die Bedeutung des Vorhabens und bezeichnete angemessenen Wohnraum als ein grundlegendes Menschenrecht. Senatorinnen Elizabeth Warren und Lisa Murkowski bekräftigten ihr Engagement für das Wohnraumgesetz und unterstützen dessen Ziele.
Das Schicksal des ROAD to Housing Act hängt nun von politischen Verhandlungen ab. Präsident Trump bestand darauf, das Gesetz erst nach Verabschiedung des SAVE America Act in Kraft zu setzen. Dieser steht jedoch in der Kritik, da er durch die Forderung nach Citizenship-Nachweisen und Ausweisdokumenten für die Registrierung bei Bundeswahlen berechtigte Wähler ausschließen könnte. Mit der Verabschiedung im Senat hat der 21st Century ROAD to Housing Act einen wichtigen Schritt gemacht. Die weitere Umsetzung hängt jedoch von den anstehenden politischen Verhandlungen ab. Die Diskussionen um den SAVE America Act könnten den Zeitplan für die Einführung des Wohnraumgesetzes beeinflussen.
