27 June 2026, 19:01

US-Eliteunis in der Diskriminierungskrise: Rassismus, SAT-Streit und Wohnheim-Segregation

Den US-Akademie retten beginnt mit dem Beenden des institutionalisierten liberalen Rassismus mit 'keine Weißen erlaubt'

US-Eliteunis in der Diskriminierungskrise: Rassismus, SAT-Streit und Wohnheim-Segregation

US-Universitäten geraten wegen diskriminierender Praktiken zunehmend in die Kritik

Amerikanische Hochschulen sehen sich mit wachsender Skepsis gegenüber diskriminierenden Verfahren in Zulassung, Einstellung und Wohnraumvergabe konfrontiert. Aktuelle Berichte decken langjährige rassistische Voreingenommenheit bei der Rekrutierung von Lehrkräften, der Studentenauswahl und den Campusrichtlinien an renommierten Einrichtungen auf.

Eliteuniversitäten wie Harvard und andere Ivy-League-Schulen stehen in der Kritik, schwarze und lateinamerikanische Bewerber:innen gegenüber weißen und asiatischen Kandidat:innen zu bevorzugen. Bis zum Urteil des Obersten Gerichtshofs im Jahr 2023 im Fall „Students for Fair Admissions gegen Harvard“ stützten sich viele Hochschulen auf inoffizielle Rassenschlüssel bei der Zulassung. Um solche Praktiken zu verschleiern, strichen einige Institutionen objektive Kriterien wie SAT-Ergebnisse – und machten Diskriminierung damit schwerer nachweisbar.

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Auch Noteninflation wurde eingesetzt, um leistungsschwächere Studierende zu stützen. Gleichzeitig zeigen Daten des University-of-California-Systems, dass viele Minderheitenstudierende in naturwissenschaftlichen Studiengängen ihren Abschluss nicht schaffen oder die Hochschule ohne Examen verlassen. Über 1.400 Professor:innen der UC Berkeley fordern nun die Wiedereinführung des SAT-Tests mit der Begründung, er helfe, unvorbereitete Studierende von der Immatrikulation auszuschließen.

Doch nicht nur bei der Zulassung gibt es Probleme: Rassentrennung in Wohnheimen hält seit Jahrzehnten an. Die Bundesregierung geht nun gegen sogenannte „Affinitätswohnheime“ vor, die nach ethnischer Zugehörigkeit vergeben werden und damit gegen Antidiskriminierungsgesetze verstoßen. Auch bei der Einstellung von Lehrpersonal gibt es Vorwürfe, dass heterosexuelle weiße Bewerber:innen systematisch benachteiligt würden. Der Widerstand tenurierter Professor:innen könnte Reformen dieser verzerrten Systeme zusätzlich erschweren.

Obwohl der Supreme Court 2023 rassenspezifische Quoten verbot, bestehen andere diskriminierende Praktiken fort. Die Hochschulen stehen nun unter Druck, die Segregation in Wohnheimen zu beenden und faire Einstellungsverfahren zu garantieren. Die Forderung nach der Rückkehr zu standardisierten Tests deutet auf eine breitere Bewegung hin, die Transparenz in der Studienplatzvergabe wiederherzustellen.

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