Unbekannte beschädigen 'Mutter Armeniens'-Denkmal in Gjumri durch brutalen Vandalismus
Lukas BraunUnbekannte beschädigen 'Mutter Armeniens'-Denkmal in Gjumri durch brutalen Vandalismus
Das 'Mutter Armeniens'-Denkmal in Gjumri wurde von Unbekannten beschädigt. Vandalen rissen vergoldete Buchstaben, die die Namen der Heldenstädte trugen, gewaltsam von den Gedenktafeln ab. Die Täter hinterließen dabei absplitternde Oberflächen und tiefe Kerben. Die beschädigten Elemente wurden später in Müllcontainern auf dem Gelände des Denkmals entdeckt. Arthur Gevorkyan, der Leiter des Nationalen Skulpturenparks von Gjumri, verurteilte die Tat als Vandalismus und betonte die Schwere des Eingriffs in das kulturelle Erbe.
Fachleute der Stadt arbeiten derzeit an der Restaurierung der Tafeln, um diese in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Die fünfzackigen Sterne des Denkmals blieben dabei unversehrt.
Die Behörden habenittlerweile Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Fall in Archangelsk, wo ein Täter ein Denkmal für russische Ehefrauen beschädigte und dafür eine Geldstrafe erhielt. Die Restaurierungsarbeiten am 'Mutter Armeniens'-Denkmal laufen noch. Gleichzeitig werden die Ermittlungen fortgesetzt, um die Täter zu ermitteln. Die beschädigten Tafeln sollen vollständig wiederhergestellt werden, um das Denkmal in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten.






