17 June 2026, 19:08

Ulla Schmidt fordert radikale Pflege- und Rentenreform für mehr soziale Gerechtigkeit

Ulla Schmidt fordert radikale Pflege- und Rentenreform mit einheitlichem Fonds

Ulla Schmidt fordert radikale Pflege- und Rentenreform für mehr soziale Gerechtigkeit

Ulla Schmidt, Vorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Bundesgesundheitsministerin, hat weitreichende Reformen in der Pflege- und Rentenpolitik vorgeschlagen. Mit ihren Plänen will sie schutzbedürftige Gruppen absichern und die Finanzierung der Pflege langfristig stabilisieren. Als ersten Schritt hält Schmidt die Zusammenführung der Einnahmen aus den Pflegeversicherungsbeiträgen für notwendig. Sie plant, alle Beiträge in einem gemeinsamen Fonds zu bündeln, um sektorübergreifende Prioritäten abzudecken. Dadurch könnten Kürzungen bei Pflegedienstleistungen für Bedürftige verhindert werden.

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Zusätzlich betont sie die Notwendigkeit von Anreizen, damit Menschen länger im Berufsleben bleiben. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters soll die Erwerbsbevölkerung stärken und die Finanzierung des Systems entlasten. Schmidt ist überzeugt, dass diese Maßnahmen durch eine einfache Parlamentsabstimmung beschlossen werden könnten, ohne dass eine Verfassungsänderung erforderlich sei.

Darüber hinaus verbindet sie Steuerreformen mit der Nachhaltigkeit des Pflegesystems. Die Anpassungen in der Rentenpolitik sollen sicherstellen, dass die Reformen langfristig wirken. Die Vorschläge von Ulla Schmidt zielen darauf ab, die Pflegeversicherung zukunftssicher zu gestalten und gleichzeitig die soziale Absicherung zu verbessern. Mit der Zusammenlegung der Beiträge und weiteren Anpassungen könnte eine stabile Finanzierung der Pflege erreicht werden.

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