Türkei feiert WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Tim SimonTürkei feiert WM-Qualifikation nach 22 Jahren mit Straßenfesten in Deutschland
Die Türkei hat sich erstmals seit 2002 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert – dank eines knappen 1:0-Siegs gegen den Kosovo. Der Erfolg löste sofort landesweite Feiern aus, auch in türkischen Communities in Deutschland. Fans strömten auf die Straßen.
Ein einziges Tor reichte, um die Türkei zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zu bringen. Schon Minuten später jubelten Anhänger mit Hupkonzerten und Autokorsos. In Dortmund wurde der Bereich um den Hauptbahnhof zum Zentrum der Feierlichkeiten, wo sich bis spät in die Nacht Menschenmengen versammelten.
Feuerwerke erleuchteten den Nachthimmel und verwandelten Teile der Stadt in ein funkelndes Spektakel. Ähnliche Szenen spielten sich in Gelsenkirchen, Bielefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach ab, wo türkische Flaggen aus Autofenstern wehten. Die Dortmunder Polizei bestätigte, dass große Fußballerfolge der Türkei die Stadt oft lahmlegen – diesmal war es nicht anders.
In Köln gab es vereinzelt Lärmbeschwerden von Anwohnern wegen der nächtlichen Feiern. Die Behörden meldeten jedoch keine größeren Zwischenfälle, und die Kundgebungen blieben weitgehend friedlich.
Der Sieg bedeutet die Rückkehr der Türkei zur Weltmeisterschaft nach mehr als zwei Jahrzehnten. Fans in der Türkei und in deutschen Städten feierten mit Umzügen, Flaggen und Feuerwerk. Zwar gab es vereinzelt Lärmbelästigungen, doch die Nacht endete ohne ernsthafte Störungen.






