21 April 2026, 23:02

Trump schützt venezolanische Vermögenswerte in den USA vor Gläubigern

Liniengraph, der die privaten Nicht-Öl-Exporte Venezuelas von 1997 bis 2015 zeigt, mit roten und gelben Datenreihen auf einem weißen Hintergrund.

Trump schützt venezolanische Vermögenswerte in den USA vor Gläubigern

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Freitag eine Durchführungsverordnung, um venezolanische Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten zu schützen. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass diese Gelder – darunter auch Erlöse aus dem Ölverkauf – von Gläubigern oder anderen Parteien beschlagnahmt werden.

Die Anordnung stellt alle staatlichen Vermögenswerte Venezuelas unter besonderen Schutz. Dazu zählen auch die Einnahmen aus dem Ölgeschäft, eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Wie das Weiße Haus mitteilte, diene die Regelung der "Förderung der außenpolitischen Ziele der USA".

Die Entscheidung fällt in eine Phase anhaltender politischer und wirtschaftlicher Spannungen um Venezuela. Durch den Schutz dieser Vermögenswerte stellt die US-Regierung sicher, dass sie für eine spätere Verwendung verfügbar bleiben und nicht von externen Akteuren beansprucht werden können.

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Die Durchführungsverordnung blockiert effektiv den Zugang von Gläubigern oder rechtlichen Forderungen zu venezolanischen Geldern in US-Gerichtsbarkeit. Gleichzeitig stärkt sie die Kontrolle der USA darüber, wie diese Mittel im Einklang mit übergeordneten diplomatischen Zielen eingesetzt werden können. Die Auswirkungen auf die finanzielle Lage Venezuelas bleiben abzuwarten.

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