23 February 2026, 14:42

Torwart-Foppelei: Cottbus-Keeper notiert "verschießt sowieso" auf Spickzettel

Ein Fußballfeld mit grünem Rasen, weißen Begrenzungslinien und einem Elfmeterpunkt, der durch einen weißen Pfosten mit einer roten und weißen Flagge markiert ist.

"Schießt trotzdem": Freche Elfmeter-Anmerkung sorgt für Wirbel - Torwart-Foppelei: Cottbus-Keeper notiert "verschießt sowieso" auf Spickzettel

Ein frecher Spickzettel für Elfmeter sorgte kürzlich in einem Spiel der 3. Liga für Aufsehen. Marius Funk, Torhüter von Energie Cottbus, hatte sich auf seiner Trinkflasche Notizen zu sieben möglichen Elfmeterschützen des FC Erzgebirge Aue gemacht – inklusive eines scherzhaften Seitenhiebs gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Ryan Malone. Die Szene, die am 23. Februar 2026 von den Kameras eingefangen wurde, wurde schnell zum Gesprächsthema im deutschen Fußball.

Das Spiel selbst endete mit einem 2:1-Sieg für Cottbus, ohne dass ein Elfmeter vergeben wurde. Doch die lockere Taktik erinnerte an Jens Lehmanns berühmten Spickzettel bei der WM 2006, der heute in einem Museum ausgestellt ist.

Funks handschriftliche Notizen wurden während einer Spielunterbrechung sichtbar, ausgelöst durch einen Platzsturm. Die Liste umfasste sechs namentlich nicht genannte Aue-Spieler und Malone, neben dessen Namen der deutsche Vermerk "verschießt sowieso" stand – sinngemäß "der trifft eh nicht". Malone, der mit Funk von 2023 bis 2025 beim FC Ingolstadt gespielt hatte, reagierte auf Instagram mit einem grinsenden Emoji und einem schlichten "Danke".

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Trotz des scherzhaften Sticheleiens ist Malones Elfmeterbilanz eigentlich stark: Zehn Versuche in seiner Karriere, neun Treffer. Doch Funks Notizen, obwohl ungenutzt, brachten eine humorvolle Note ins Spiel.

Energie Cottbus führt derzeit die Tabelle an, während Erzgebirge Aue im Abstiegsbereich kämpft. Der Vorfall erinnert an eine lange Tradition von Torhütern, die sich mit Spickzetteln auf Elfmeter vorbereiten. Lehmanns Notizen von 2006, die er im WM-Viertelfinale für Deutschland nutzte, sind heute im Bonner Haus der Geschichte ausgestellt.

Die Übertragung von MagentaSport fing den Moment ein und machte aus einem Routinespiel eine virale Geschichte. Die Taktik ist zwar nicht neu, doch sie unterstreicht die psychologischen Spielchen im Fußball – selbst in unteren Ligen.

Am Ende behielt Cottbus die Tabellenführung, während Aue in Abstiegsgefahr bleibt. Funks Spickzettel, obwohl nie eingesetzt, bescherte der Saison einen denkwürdigen Moment. Für Malone wurde die Episode zu einem weiteren humorvollen Kapitel seiner Karriere – das er mit Gelassenheit nahm.