Titisee-Neustadt stimmt 2026 über radikalen Klimaplan für Wärmeversorgung ab
Tim SimonTitisee-Neustadt stimmt 2026 über radikalen Klimaplan für Wärmeversorgung ab
Titisee-Neustadt stimmt im April 2026 über umfassendes Wärmekonzept ab
Im April 2026 soll in Titisee-Neustadt über einen ehrgeizigen Wärmeplan abgestimmt werden, der bis 2040 den vollständigen Umstieg auf klimaneutrale Wärmeversorgung vorsieht. Zunächst werden die Verantwortlichen analysieren, wie hoch der aktuelle Energiebedarf der Stadt ist und woher die Energie stammt.
Das Wärmekonzept ist gesetzlich vorgeschrieben und wird die künftige städtische Entwicklung prägen. Den Anfang macht eine detaillierte Bestandsaufnahme der bestehenden Wärmeversorgung und des -bedarfs in der gesamten Kommune. Die Untersuchung soll aufzeigen, wo Energie eingespart und erneuerbare Quellen ausgebaut werden können.
Zu den ersten konkreten Maßnahmen gehört die energetische Sanierung von Gebäuden im Stadtteil Neustadt. Zudem plant die Stadt, ihr Fernwärmenetz auszubauen. Windenergieprojekte und die Modernisierung öffentlicher Gebäude sind Teil der langfristigen Strategie.
Ein vollständiges Szenario für das Jahr 2040 wurde bereits entworfen, mit klaren Meilensteinen für 2030. Die Erarbeitung des Plans kostet rund 72.000 Euro, die größtenteils aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Abwärmenutzung und der Ausbau erneuerbarer Energien stehen im Mittelpunkt des Vorhabens.
Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden am 28. April 2026 über den Wärmeplan. Bei einer Zustimmung beginnen die Sanierung von Gebäuden und der Ausbau der grünen Energieinfrastruktur. Ziel ist es, innerhalb von zwei Jahrzehnten ein vollständig klimaneutrales Wärmenetz zu schaffen.






