31 May 2026, 06:12

Tim Raues brutale Jugend bei den "36 Boys" in Kreuzbergs Straßenbanden

Promi-Koch Raue: Mein ganzer K├Ârper schreit: Lauf, Lauf, Lauf!

Tim Raues brutale Jugend bei den "36 Boys" in Kreuzbergs Straßenbanden

Kreuzberg in den 1980ern: Die brutale Welt der „36 Boys“ – und wie Tim Raue sie überlebte

In Berlin-Kreuzberg der 1980er-Jahre herrschte die berüchtigte Straßenbande „36 Boys“, in der Gewalt zum Alltag gehörte. Tim Raue, heute ein entschiedener Gegner von Aggression, war als einziger Deutscher zwischen 14 und 16 Jahren Mitglied der Gruppe. Diese Zeit hinterließ bei ihm Spuren – sowohl körperliche als auch seelische.

Die „36 Boys“ entstanden aus dem Verlangen nach Anerkennung und Zugehörigkeit in einem rauen Viertel. Neue Mitglieder mussten sich grausamen Aufnahmeritualen unterziehen, darunter ein dreiminütiger Kampf gegen zwei bestehende Bandenangehörige. Raue trägt noch heute eine Narbe von seiner eigenen Initiation, bei der er die volle Zeit nicht durchhielt, sich aber weigerte aufzugeben.

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Zusammenstöße mit verfeindeten Banden waren an der Tagesordnung, oft stand die „36 Boys“ dabei im Verhältnis eins zu zwei da. Raue gibt zu, dass er manchmal fliehen wollte – doch er wusste: Standhalten war die einzige Option. Die Straßen Kreuzbergs wurden zum Schlachtfeld, auf dem Loyalität durch Konfrontation bewiesen wurde.

Jahrzehnte später lehnt Raue Gewalt ab, doch er erkennt die Denkweise an, die ihn einst antrieb. Seine Erlebnisse bieten einen seltenen Einblick in die harte Realität des Bandenlebens im Berlin der 1980er.

Mit 16 endete Raues Zeit bei den „36 Boys“, doch die Lehren – und die Narben – blieben. Die Kultur der Aufnahmekämpfe und Straßenschlachten prägte die Mitglieder, oft um einen hohen Preis. Heute steht seine Geschichte für den weiten Weg, den er seit diesen gewalttätigen Jahren zurückgelegt hat.

Quelle