Tierschützer protestieren gegen Vernachlässigung streunender Tiere in Xalapa
Marie SchulzTierschützer protestieren gegen Vernachlässigung streunender Tiere in Xalapa
Tierschützer versammelten sich am Samstag vor dem Rathaus von Xalapa, um gegen das Vorgehen der lokalen Regierung im Umgang mit Tierquälerei zu protestieren. Die Demonstranten warfen Bürgermeisterin Daniela Griego und den kommunalen Behörden vor, anhaltende Probleme zu ignorieren – darunter die Abschaffung von Kastrationsprogrammen und steigende Kosten für tierärztliche Behandlungen.
An der Kundgebung beteiligten sich Rettungsinitiativen und Aktivisten, die dringendes Handeln forderten. Viele hielten Schilder hoch, auf denen sie besseren Schutz für streunende Hunde und Katzen in der Stadt verlangten. Besonders im Fokus stand das Tiergesundheitszentrum, dem sie vorwerfen, nicht einmal über grundlegende Ausrüstung und Materialien für Kastrationen zu verfügen.
Die Aktivisten kritisierten zudem die Einführung von Gebühren für tierärztliche Konsultationen, obwohl zuvor kostenlose Leistungen versprochen worden waren. Sie argumentierten, dass kostenlose Kastrationskampagnen abrupt eingestellt worden seien, was die Krise der streunenden Tiere weiter verschärfe. Die Demonstration folgte früheren Vorwürfen, wonach die Stadtverwaltung Berichte über Hundevergiftungen in Xalapa ignoriert habe.
Die Organisatoren betonten, der Protest sei eine direkte Reaktion auf jahrelange Vernachlässigung durch die Regierung. Sie forderten die Behörden auf, die kostenlosen Kastrationsprogramme wieder einzuführen und die Bedingungen im Tiergesundheitszentrum zu verbessern.
Die Kundgebung lenkte die Aufmerksamkeit auf die seit Langem bestehenden Bedenken hinsichtlich der Tierschutzpolitik in Xalapa. Die Demonstranten machten deutlich, dass sie kostenlose tierärztliche Leistungen und besseren Schutz für streunende Tiere fordern. Die lokale Regierung hat sich bisher nicht zu den im Rahmen der Veranstaltung erhobenen Vorwürfen geäußert.






