20 March 2026, 18:14

Tankstellenmitarbeiter stiehlt Lottogewinn von 1,477.777 Euro – und scheitert kläglich

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für ein Lotterielos mit zahlreichen Zahlen und Texten, die wahrscheinlich die Lotterieergebnisse darstellen.

Lotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn weg - Tankstellenmitarbeiter stiehlt Lottogewinn von 1,477.777 Euro – und scheitert kläglich

Ein Tankstellenmitarbeiter in Deutschland ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem er versucht hatte, den Lottogewinn eines Kunden in Höhe von 1,477.777 Euro zu stehlen. Der Angestellte versteckte den Gewinnschein und versuchte später, den Preis selbst einzustreichen.

Der Fall flog auf, als der rechtmäßige Gewinner die Lotto-Gesellschaft kontaktierte, nachdem die Auszahlung ausblieb.

Der Vorfall begann, als der Mitarbeiter in der Tankstelle, in der der Schein gekauft worden war, die Gewinnzahlen der Zusatzlotterie Spiel 77 entdeckte. Statt den Kunden zu informieren, behielt er den Schein und wartete monatelang, bevor er versuchte, ihn bei der Lotto-Zentrale in München einzulösen.

Sein Plan scheiterte jedoch an einer eindeutigen Registriernummer, die mit dem Schein verknüpft war. Zudem verbieten die Lotto-Regeln Mitarbeitern, an ihrem eigenen Arbeitsplatz zu spielen – was zusätzliche Zweifel weckte. Der eigentliche Gewinner wurde unterdessen misstrauisch, als das Geld nie auf seinem Konto einging.

Nach der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice, der Überprüfung der Gewinnbenachrichtigung und einer offiziellen Beschwerde löste das Opfer die Ermittlungen aus. Die Behörden bestätigten den betrügerischen Anspruch des Mitarbeiters und erhoben Anklage.

Ein Gericht verurteilte den Mann schließlich zu einer 15-monatigen Bewährungsstrafe wegen Betrugs. Trotz der Verurteilung bleibt die Identität des ursprünglichen Gewinners unbekannt – und ohne den physischen Schein gilt der Gewinn nun als verloren.

Mit der Bewährungsstrafe für den Angestellten ist das Verfahren zwar juristisch abgeschlossen, doch das Fehlen des Scheins bedeutet, dass der rechtmäßige Gewinner sein Geld möglicherweise nie erhalten wird. Die Lotto-Gesellschaft hat den Fall abgeschlossen; die 1,477.777 Euro bleiben unausgezahlt.

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