Susanna Karawanskij wechselt von Thüringen in die Bundespolitik der Linken
Tim SimonNeuer Job für ehemalige Thüringer Ministerin - Susanna Karawanskij wechselt von Thüringen in die Bundespolitik der Linken
Susanna Karawanskij, Thüringens ehemalige Infrastrukturministerin, übernimmt eine neue Rolle im Bundestagsteam der 'Linken'. Der Thüringer Landesregierung gab Mitte Dezember grünes Licht für ihren Wechsel – auf Empfehlung eines Ausschusses. Künftig wird sie die Partei in Fragen der Bund-Länder-Koordination beraten.
Karawanskij leitete von September 2021 bis Dezember 2024 das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Ihr Ausscheiden aus dem Amt folgte auf die Landtagswahl 2024, die zu einem Regierungswechsel führte. Im Januar 2026 übernahm Mario Voigt (CDU) das Amt des Ministerpräsidenten.
Die Thüringer Landesregierung billigte den Wechsel offiziell im vergangenen Monat. In ihrer neuen Funktion als politische Beraterin wird sie sich auf die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern konzentrieren. Die Bundestagsfraktion der 'Linken' bestätigte die Personalie kurz nach dem Kabinettsbeschluss.
Mit dem Wechsel von der Landes- auf die Bundesebene beginnt für Karawanskij ein neues Kapitel ihrer politischen Laufbahn. Sie wird künftig direkt mit der Linksfraktion im Bundestag an zentralen Koordinierungsaufgaben arbeiten. Der Schritt erfolgte nach einem strukturierten Genehmigungsverfahren durch die Thüringer Landesregierung.