Stichwahl in Neuburg: Grüner Herausforderer gegen CSU-Kandidaten um das Bürgermeisteramt
Lukas BraunRunoff in Neuburg - CSU-Kandidat liegt hinter Grünem zurück - Stichwahl in Neuburg: Grüner Herausforderer gegen CSU-Kandidaten um das Bürgermeisteramt
In zwei Wochen findet in Neuburg an der Donau die Stichwahl um das Bürgermeisteramt statt. Gerhard Schoder, unterstützt von Grünen und SPD, führte nach dem vorläufigen Ergebnis mit 32,7 Prozent der Stimmen. Sein Herausforderer, der CSU-Kandidat Matthias Englhuber, kam auf 38,4 Prozent der Stimmen.
Fünf Bewerber traten an, um den langjährigen Amtsinhaber Bernhard Gmehling abzulösen, der das Amt seit über 20 Jahren innehat. Schoder, der für ein gemeinsames Bündnis aus Grünen und SPD antrat, trifft nun in der finalen Runde auf Englhuber.
Für Schoder ist dies der zweite Anlauf auf das Bürgermeisteramt. Vor sechs Jahren unterlag er Gmehling, dem damaligen CSU-Amtsinhaber, in der Stichwahl. Sollte er diesmal gewinnen, wäre er nach Martin Heilig in Würzburg der zweite grüne Bürgermeister Bayerns.
Die Stichwahl folgt auf eine knappe erste Runde, in der keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte. Während Schoder auf Erfahrung in der Kommunalpolitik verweisen kann, setzt Englhuber auf die Unterstützung der CSU – eine Konstellation, die einen spannenden Wahlkampf verspricht.
Der Sieger der Stichwahl wird Gmehling nach mehr als zwei Jahrzehnten im Amt nachfolgen. Ein Sieg Schoders würde einen politischen Wechsel in der Führung Neuburgs markieren. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Wählern in der anstehenden Abstimmung.






