Stefan Grasmück bleibt mit klarer Mehrheit SR-Generaldirektor bis 2027
Clara FrankeStefan Grasmück bleibt mit klarer Mehrheit SR-Generaldirektor bis 2027
Stefan Grasmück bleibt für eine zweite Amtszeit Generaldirektor des Saarländischen Rundfunks (SR). Der Amtsinhaber erhielt bei der Wahl überwältigende Unterstützung und sicherte sich bereits im ersten Wahlgang 22 von 24 Stimmen. Damit verlängert sich seine Führung bis Anfang 2027.
Grasmück begann seine Laufbahn beim SR als freier Mitarbeiter, bevor er zum stellvertretenden Programmdirektor aufstieg. Während seiner ersten Amtszeit trieb er Reformen voran, zu denen auch Personalabbau und die Umverteilung von Ressourcen zählten. Sein Wahlkampf konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung des Senders nach drei zentralen Prinzipien: innovativ, zukunftsfähig und tief in der Region verwurzelt.
Als Herausforderer trat Peter Dinges an, der Vorstandsvorsitzende der nationalen Filmförderungsanstalt FFA. Mit über 30 Jahren Erfahrung in Film und Fernsehen präsentierte sich Dinges als Außenseiter und versprach eine „unverfälschte Perspektive“ sowie frischen Schwung. Er stellte seine Kandidatur nicht als Karriereschritt dar, sondern als persönliches Anliegen – die Position liege ihm „am Herzen“.
Trotz Dinges’ langjähriger Erfahrung – er leitet die FFA in Berlin seit 2004 – sorgte Grasmücks starke Rückendeckung durch den Rundfunkrat für einen klaren Sieg. Seine zweite Amtszeit läuft nun bis Anfang 2027.
Mit Grasmücks Wiederwahl setzt der SR auf Kontinuität in der Führung. Der Sender wird seinen bisherigen Kurs beibehalten, mit Fokus auf Modernisierung und regionale Verbundenheit. Seine Reformen und die langfristige Vision werden die Ausrichtung des Hauses in den kommenden drei Jahren prägen.






