St. Ingbert saniert 2026 Kanäle – monatelange Vollsperrungen und Schienenersatzverkehr
Marie SchulzSt. Ingbert saniert 2026 Kanäle – monatelange Vollsperrungen und Schienenersatzverkehr
St. Ingbert startet 2026 großes Kanal-Sanierungsprojekt mit Schienenersatzverkehr
Ab Anfang 2026 steht in St. Ingbert ein umfangreiches Sanierungsvorhaben der Abwasserkanäle mit Schienenersatzverkehr an. Die städtischen Entsorgungsbetriebe modernisieren die veraltete Infrastruktur in der Seyenrechstraße und der Rentamtstraße. Die Behörden warnen vor unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen während der Baustelle.
Das 1,5-Millionen-Euro-Projekt beginnt am 2. Februar 2026 mit einer vollständigen Sperrung der Seyenstraße an ihrer Kreuzung zur Seyenrechstraße. Diese erste Vollsperrung dauert zwei Wochen. Anschließend bleibt die Seyenrechstraße selbst bis zu den Sommerferien komplett gesperrt.
Im Anschluss verlagern sich die Arbeiten in die Rentamtstraße, wo nach den Sommerferien abschnittsweise Vollsperrungen mit Schienenersatzverkehr erfolgen. Die gesamten Bauarbeiten sollen bis spät 2026 andauern, einzelne Abschnitte ziehen sich voraussichtlich bis Anfang 2027 hin. Drei Bauverfahren kommen zum Einsatz: offene Bauweise, Schlauchlining (TIP) sowie das Berstlining, um das Kanalsystem zu modernisieren.
Die Entsorgungsbetriebe St. Ingbert verwalten rund 250 Kilometer Kanalnetz, das etwa 12.000 Anschlüsse versorgt. Ziel der Sanierung ist es, langfristig Wartungskosten zu senken und die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen. Über jede Straßen-Sperrung und Umleitung wird die Bevölkerung im Verlauf des Projekts separat informiert.
Die Stadt bittet Anwohner und Autofahrer, sich auf Verzögerungen einzustellen und ihre Fahrten frühzeitig zu planen. Das modernisierte Kanalsystem soll die Region noch viele Jahre zuverlässig versorgen. Weitere Updates zu Verkehrsänderungen werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.