07 June 2026, 16:10

SPD fordert Pflichtbeiträge der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersvorsorge

SPD-Fraktion unterstützt DGB-Vorschlag für betriebliche Altersvorsorge

SPD fordert Pflichtbeiträge der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersvorsorge

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt nun einen verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorgeplan. Der Vorschlag, ursprünglich vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eingebracht, sieht vor, dass Arbeitgeber in die Rentenfonds ihrer Beschäftigten einzahlen müssen.

Schon zuvor hatte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem gefordert. Ihrem Plan zufolge sollen Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet werden, gemeinsam mit den Arbeitnehmern in den Fonds einzuzahlen.

Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, hat diese Idee nun weiterentwickelt. Sie schlug vor, dass Arbeitgeber mindestens einen gleich hohen Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge leisten müssen. Schmidt betonte zudem, dass zusätzliche finanzielle Mittel notwendig seien, um eine ausreichende Altersabsicherung der Beschäftigten zu gewährleisten.

Die Unterstützung der SPD für den DGB-Vorschlag stellt einen Schritt in Richtung stärkerer Rentengarantien dar. Sollte der Plan umgesetzt werden, müssten Arbeitgeber die Rentenbeiträge paritätisch mit den Arbeitnehmern tragen. Dies könnte die Altersvorsorge für Beschäftigte in ganz Deutschland verbessern.

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