Solingen feiert 2026 zehn Monate lang Kunst, Theater und französische Kultur
Lukas BraunSolingen feiert 2026 zehn Monate lang Kunst, Theater und französische Kultur
Solingen wird 2026 monatelang zum Zentrum für Kunst und Darbietungen – die 29. Walder Theatertage füllen die Stadt von Februar bis November mit Theater, Musik, Tanz und filme. In diesem Jahr rückt besonders die französische Kultur in den Fokus und zieht sich wie ein roter Faden durch zahlreiche Veranstaltungen.
Den Auftakt macht im Februar "Startrampe 2.0", eine monatliche Plattform für Nachwuchskünstler. Bis November präsentieren junge Talente hier einmal im Monat ihre Arbeiten.
Im März zeigt das Cobra Kulturzentrum eine Matinee mit dem Klassiker "Molière", kombiniert mit einem französischen Frühstück. Die eigentliche Festivalwoche im Juni bringt mit "GOTA" ein poetisches Theaterstück des spanischen Künstlers Txema Muñoz auf die Bühne. Zudem verwandelt sich das Walder Viertel beim Internationalen Straßen-Theaterfestival in eine lebendige Freilichtbühne.
Den Höhepunkt der Festivalwoche bildet am 20. Juni die große Theatergala im Solinger Theater- und KonzertHaus. Später im Jahr, im Mai, gastiert die britische Saxophonistin Jasmine Myra mit ihrem Album "Rising". Im November folgen das Projekt "Voices" des Cellisten Matthieu Saglio sowie das Tanztheater "De loin si près" der Compagnie Vilcanota.
Den Abschluss setzt im November die Verleihung des Solinger Theater- und Kleinkunstpreises 2026 an den Wortkünstler Thomas Philipzen.
Über zehn Monate hinweg verbinden die Walder Theatertage internationale Künstler mit lokalen Talenten – durchzogen von französischen Einflüssen in filme, Tanz und Performance. Das Festival verspricht eine Mischung aus etablierten Namen und neuen Stimmen, eingebettet in Solingens Straßen und Bühnen.






