19 February 2026, 12:28

Skandal um Geflügelschlachtbetrieb: Sieben Mitarbeiter wegen Tierschutzverstößen angeklagt

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Gruppe von Tieren, die von der Decke eines Schlachthofs hängen, mit Text auf einem Blatt Papier vor ihnen.

Verhaftungsbefehl gegen Schlachthofmitarbeiter erlassen - Skandal um Geflügelschlachtbetrieb: Sieben Mitarbeiter wegen Tierschutzverstößen angeklagt

Sieben Mitarbeiter eines Geflügelschlachtbetriebs in Wassertrüdingen müssen mit Bußgeldern rechnen, weil sie gegen Tierschutzbestimmungen verstoßen haben sollen. Der Fall nahm seinen Anfang, als eine Tierrechtsorganisation im April 2021 Videomaterial veröffentlichte, das mutmaßliche Misshandlungen zeigen sollte. Seither bleibt der Schlachtbetrieb geschlossen.

Das örtliche Gericht hat bereits vier Geldstrafen verhängt, die zwischen 30 und 180 Tagessätzen liegen. Ein Mitarbeiter erhielt eine Strafe von über 90 Tagessätzen – ein Urteil, das in Deutschland als Vorstrafe gewertet wird.

Die Ermittlungen begannen, nachdem die besorgniserregenden Aufnahmen bekannt wurden und die Behörden zum Handeln veranlassten. Der betroffene Betrieb, der Schlachthof Buckl, wurde kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe geschlossen. Rund 125 Beschäftigte verloren ihren Job, bevor das Unternehmen in die Liquidation ging.

Die verhängten Strafen sind die juristischen Konsequenzen für die beteiligten Mitarbeiter. Die Schließung des Schlachtbetriebs erfolgte wenig später nach Aufnahme der Ermittlungen. Das Ergebnis unterstreicht die Einhaltung der Tierschutzvorschriften in der Branche.

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