Skandal um Abgeordneten Pineda: Autounfall und Korruptionsvorwürfe in Mexiko
Lukas BraunSkandal um Abgeordneten Pineda: Autounfall und Korruptionsvorwürfe in Mexiko
Der Bundestagsabgeordnete Wblester Santiago Pineda war am 6. Februar in Metepec im Bundesstaat México in einen Autounfall verwickelt. Der Vorfall sorgt für Kontroversen, nachdem der Politiker lokale Behörden der Schikane bezichtigt hatte. Dies folgt auf einen Skandal im Dezember, als er betrunken gefilmt worden sein soll und dabei Sachbeschädigung beging.
Pineda behauptet, er sei vorsichtig von seinem Zuhause zu einem Termin in Mexiko-Stadt unterwegs gewesen, als ein anderer Fahrer – der wegen eines tiermedizinischen Notfalls in Eile war – sein Fahrzeug rammte. Durch den Zusammenstoß wurde die Front seines Wagens schwer beschädigt. Er wies Vorwürfe zurück, zu schnell gefahren zu sein oder unter Alkoholeinfluss gestanden zu haben.
Ein hitziger Streit zwischen Pineda und einem Sicherheitsbeamten wurde aufgezeichnet, wobei der Abgeordnete den Beamten der Korruption beschuldigte. Später warf er dem Bürgermeister von Metepec, Fernando Flores Fernández, vor, die Polizei angewiesen zu haben, ihn nach dem Unfall zu schikanieren.
Der jüngste Vorfall ereignet sich nur zwei Monate nach dem Dezember-Skandal, bei dem Pineda angeblich betrunken ein Einkaufszentrum in Metepec vandalisierte. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat seitdem eine Untersuchung zu seinem Verhalten gefordert.
Reginaldo Sandoval, Koordinator der Partei der Arbeit (PT) in der Abgeordnetenkammer, hat Beschwerden gegen Pineda sowohl beim Ethikausschuss des Parlaments als auch bei der Nationalen Garantiekommission der PT eingereicht.
Der Unfall und die anschließenden Vorwürfe haben zu offiziellen Anzeigen gegen Pineda geführt. Die Behörden prüfen nun den Dezember-Vorfall sowie die neuesten Anschuldigungen. Die Ergebnisse dieser Ermittlungen stehen noch aus.






