24 May 2026, 12:33

Sheinbaum weist Vergleiche zwischen Mexiko und Venezuelas Chavismus zurück

Sheinbaum reagiert auf die Haltung von Nicolás Maduro; erinnert daran, dass Mexiko angeblich wie Venezuela werden sollte

Sheinbaum weist Vergleiche zwischen Mexiko und Venezuelas Chavismus zurück

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat sich zu den jüngsten politischen Diskussionen über Venezuelas Nicolás Maduro und die Vergleiche zwischen der mexikanischen Politik und der Venezuelas geäußert. Sie bezeichnete Maduros Lage als „interessant“, wies jedoch entschieden die Behauptung zurück, dass die mexikanische Regierung einen ähnlichen Weg wie der Chavismus einschlage.

Zur Frage einer möglichen Auslieferung Maduros in die USA räumte Sheinbaum ein, dass es in der Bevölkerung erhebliche Ablehnung gegen den venezolanischen Präsidenten gebe. Gleichzeitig zog sie eine klare Trennlinie zwischen der Kritik an ausländischen Regierungen und der Unterstützung von Interventionen. Die Präsidentin betonte, dass zwar legitime Meinungsverschiedenheiten bestünden, Mexiko jedoch keine externe Einmischung in andere Staaten befürworte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Sheinbaum bekräftigte zudem das Engagement ihrer Regierung für den Schutz der Meinungsfreiheit und des Rechts auf friedlichen Protest. Diese Grundsätze, so die Präsidentin, seien zentraler Bestandteil des demokratischen Gefüges Mexikos.

Weiterhin präzisierte sie, dass Mexikos „Vierte Transformation“ – das Leitprojekt ihrer Regierung – in der eigenen Geschichte und den indigenen Kulturen des Landes verwurzelt sei. Einen Vergleich mit Venezuelas „Chavismus“ wies sie explizit zurück und bezeichnete das mexikanische Modell als einzigartig. Seit 2006, so Sheinbaum, gebe es falsche Behauptungen, Mexiko werde dem venezolanischen Weg folgen – eine Erzählung, die sie vehement zurückwies.

Ihre Äußerungen unterstreichen Mexikos Prinzip der Nichteinmischung, während sie die nationalen Politiken als eigenständig und unabhängig von ausländischen Vorbildern verteidigt. Gleichzeitig stärken die Aussagen der Präsidentin die Position der Regierung in Sachen bürgerliche Freiheiten und nationale Souveränität. Die Debatte über die politische Ausrichtung Mexikos und dessen Verhältnis zu Venezuela wird voraussichtlich anhalten.

Lesen Sie auch:

Quelle