Senat stimmt für historischen Wohnraum-Gesetzentwurf – doch Trump blockiert vorerst
Clara FrankeSenat stimmt für historischen Wohnraum-Gesetzentwurf – doch Trump blockiert vorerst
Der „21st Century ROAD to Housing Act“ passiert den Senat mit breiter überparteilicher Unterstützung
Das Gesetz soll den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in städtischen, ländlichen und vorstädtischen Regionen der USA bekämpfen.
Am 22. Juni 2025 billigte der Senat den Gesetzentwurf mit 85 zu 5 Stimmen. Mehrere Senatoren fehlten aufgrund schwerer Gewitter, die Flüge am Flughafen Ronald Reagan National lahmlegten. Die Vorlage erhielt Rückhalt von beiden Parteien, darunter die Senatoren Tim Scott und Elizabeth Warren sowie die Abgeordneten French Hill und Maxine Waters.
Das Weiße Haus unterstützt das Gesetz, das den Abbau von Vorschriften für den Neubau von Wohnraum vorsieht. Zudem enthält es Maßnahmen, um Unternehmen daran zu hindern, große Mengen an Wohnimmobilien aufzukaufen. Präsident Trump verschob jedoch die Unterzeichnungszeremonie und bestand darauf, dass zunächst der SAVE America Act verabschiedet werden müsse.
Dieser verlangt von Wählern den Nachweis der Staatsbürgerschaft und einen Ausweis für Bundeswahlen. Kritiker warnen, das Gesetz könnte berechtigte Wähler entmündigen, ohne wirksam Wahlbetrug zu verhindern. Erzbischof Borys A. Gudziak von der Ukrainischen Katholischen Erzeparchie Philadelphia sprach sich im Oktober 2025 öffentlich für das Wohnraumgesetz aus. Laura Peralta-Schulte, Senior Director von Network, bezeichnete die Verzögerung als vorübergehenden Rückschlag.
Der ROAD to Housing Act wartet nun auf die Unterschrift des Präsidenten. Seine Verabschiedung markiert einen wichtigen Schritt zur Lösung der landesweiten Wohnungsnot. Das Schicksal des Gesetzes bleibt jedoch an politische Verhandlungen über ein nicht damit zusammenhängendes Wahlrechtspaket geknüpft.
