Sechs Schulen in Komsomolsk werden bis 2027 grundsaniert – 5.000 Schüler betroffen
Tim SimonSechs Schulen in Komsomolsk werden bis 2027 grundsaniert – 5.000 Schüler betroffen
Sechs Schulen in Komsomolsk am Amur werden ab dem nächsten Schuljahr umfassend saniert. Das Vorhaben ist Teil des bundesweiten russischen Bildungsentwicklungsprogramms, das auf Initiative von Präsident Wladimir Putin ins Leben gerufen wurde. Während der Bauarbeiten werden über 5.000 Schülerinnen und Schüler vorübergehend umgesiedelt.
Betroffen sind die Schulen mit den Nummern 3, 8, 31, 34, 50 und 53. Die Sanierungsarbeiten umfassen Dächer, Fenster, Türen und Fassaden. Die Stadt hat die notwendigen Mittel für die Modernisierungen bereitgestellt, die langfristig bessere Lernbedingungen für die Kinder schaffen sollen.
Derzeit werden die Planungsunterlagen finalisiert und Auftragnehmer ausgewählt. Dmitri Saplutajew, der Bürgermeister der Stadt, räumte ein, dass die Verlegung von Schülern und Lehrkräften eine Herausforderung darstelle. Gleichzeitig betonte er, dass der langfristige Nutzen die vorübergehenden Unannehmlichkeiten rechtfertige.
Das städtische Bildungsamt hat bereits einen Umzugsplan erarbeitet. Rund 5.114 Schülerinnen und Schüler werden während der Bauzeit auf zwölf andere Schulen verteilt. Alle Sanierungsarbeiten sollen bis zum 20. Dezember 2027 abgeschlossen sein.
Im Rahmen des Projekts werden Tausende Schüler zeitweise in andere Schulen wechseln, während ihre eigenen Gebäude modernisiert werden. Nach Abschluss der Arbeiten stehen den Schulen verbesserte Räumlichkeiten für den Unterricht zur Verfügung. Die Maßnahmen sind Teil der nationalen Bestrebungen, die Bildungsinfrastruktur in Russland zu modernisieren.






