24 April 2026, 20:33

Schweiz startet OSCE-Vorsitz 2026 mit Konferenz gegen Antisemitismus und Diskriminierung

Plakat für die Initiative 'Coalition Nationale' mit Menschen, die einen Hammer und eine Sichel halten, und Text über die Organisation und ihre Mission.

Schweiz startet OSCE-Vorsitz 2026 mit Konferenz gegen Antisemitismus und Diskriminierung

Die Schweiz hat mit einer zweitägigen Konferenz in St. Gallen ihr erstes großes Ereignis als OSCE-Vorsitz 2026 eröffnet. Die von Bundesrat Ignazio Cassis eröffnete Veranstaltung widmet sich drängenden Themen wie Antisemitismus und der Rolle des Sports im Kampf gegen Diskriminierung. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter sowie Expertinnen und Experten kommen zusammen, um präventive Strategien zu erörtern.

Die Konferenz begann am Montag unter der Leitung von Cassis, Mitglied der FDP, und markiert den Auftakt zu fünf internationalen OSCE-Veranstaltungen, die in diesem Jahr in verschiedenen Regionen der Schweiz stattfinden sollen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass und Vorurteilen.

Noch heute wird Cassis gemeinsam mit Sabine Monauni, Sepp Schellhorn und Laura Bucher eine Medieninformation geben. Dabei werden voraussichtlich die zentralen Ergebnisse der bisherigen Gespräche vorgestellt.

Das Programm erstreckt sich über zwei Tage und umfasst unter anderem Sitzungen, in denen untersucht wird, wie Sport zur Verringerung von Diskriminierung beitragen kann. Zudem werden die Teilnehmenden breiter angelegte Instrumente zur Prävention und frühzeitigen Intervention diskutieren.

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Die Konferenz in St. Gallen setzt die Prioritäten der Schweiz für ihre OSCE-Präsidentschaft 2026. In den kommenden Monaten folgen weitere Tagungen, die sich jeweils unterschiedlichen Aspekten von Sicherheit und Menschenrechten widmen. Die Ergebnisse der dieswöchigen Gespräche werden die künftige Politik in der Region prägen.

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